Ichthyol-Gesellschaft Cordes Hermanni & Co. GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1882
Gegründet
Ichthyol-Gesellschaft Cordes Hermanni & Co. GmbH & Co. KG im Überblick
Die Ichthyol-Gesellschaft Cordes Hermanni & Co. GmbH & Co. KG aus Hamburg ist ein traditionsreiches Pharmaunternehmen, das sich seit seiner Gründung im Jahr 1882 auf die Forschung und Entwicklung von Ichthyol-Präparaten spezialisiert hat. Das Unternehmen ist der weltweit führende Hersteller von Ammonium-Bituminosulfonat (Ichthyol), einem Wirkstoff, der in verschiedenen medizinischen Anwendungen für seine entzündungshemmenden und antimikrobiellen Eigenschaften bekannt ist. Die über 140-jährige Geschichte des Unternehmens zeugt von seiner Innovationskraft und der anhaltenden Relevanz seiner Produkte in der Dermatologie.
Leistungen und Produkte
Die Ichthyol-Gesellschaft produziert eine Vielzahl von Ichthyol-basierten Arzneimitteln, die hauptsächlich zur Behandlung entzündlicher Hauterkrankungen eingesetzt werden. Zu den bekanntesten Produkten gehört die Ichtholan-Salbe, die in unterschiedlichen Konzentrationen erhältlich ist. Diese Salbe eignet sich besonders zur Therapie von Furunkeln, Abszessen und anderen Hautinfektionen, da sie sowohl schmerzlindernde als auch entzündungshemmende Eigenschaften besitzt.
Darüber hinaus umfasst das Produktportfolio auch spezielle Präparate für die Veterinärmedizin, in denen Ichthyol zur Unterstützung der Hautgesundheit von Tieren Anwendung findet. Die Kosmetiklinie des Unternehmens bietet Hautpflegeprodukte, die auf die wertvollen Eigenschaften von Ichthyol setzen, um Hautprobleme wie Akne oder Hautirritationen zu behandeln. Zudem können industrielle Anwendungen, beispielsweise in der Bau- oder Lebensmittelindustrie, durch die antiseptischen Eigenschaften von Ichthyol profitieren.
Regulatorische Einordnung
Als pharmazeutischer Hersteller unterliegt die Ichthyol-Gesellschaft strengen regulatorischen Vorgaben, die sowohl national als auch international gelten. Die Arzneimittel durchlaufen umfassende Prüfungen und Zulassungsverfahren, um die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte zu gewährleisten. In Deutschland sind die Arzneimittel im Einklang mit den Regularien des Arzneimittelgesetzes (AMG) zugelassen, was eine hohe Qualität und Zuverlässigkeit für die Patienten garantiert. Diese regulatorischen Anforderungen erstrecken sich auch auf die veterinärmedizinischen Produkte und kosmetischen Anwendungen, die den strengen Richtlinien der EU entsprechen müssen.
Standort Hamburg
Hamburg als Standort der Ichthyol-Gesellschaft ist mehr als nur ein historischer Sitz; die Stadt bietet hervorragende Voraussetzungen für die pharmazeutische Industrie. Die Hansestadt ist nicht nur ein bedeutendes Handelszentrum mit einem der größten Hafen Europas, sondern auch ein Knotenpunkt für Forschung und Entwicklung in der Biotechnologie und Pharmazie. Durch die Nähe zu renommierten Universitäten und Forschungsinstituten entsteht ein kreatives Umfeld, das Innovationen fördert und synergetische Kooperationen ermöglicht. Dies hat die Ichthyol-Gesellschaft in ihrer Entwicklung und ihrer Fähigkeit, neue Therapieansätze für dermatologische Erkrankungen zu entwickeln, maßgeblich unterstützt.
Zusätzlich spielt die regionale Bedeutung eine entscheidende Rolle, da die Ichthyol-Gesellschaft eine wichtige Arbeitgeberin in der Stadt Hamburg ist. Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Ausbildung von Fachkräften trägt das Unternehmen zur wirtschaftlichen Stabilität und zum Wachstum der Region bei.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Hamburg | Pharmagrosshandel
```Häufige Fragen zu Ichthyol-Gesellschaft Cordes Hermanni & Co. GmbH & Co. KG
Was macht Ichthyol-Gesellschaft Cordes Hermanni?
Ichthyol-Gesellschaft Cordes Hermanni & Co. GmbH & Co. KG stellt Therapeutika für Dermatologie und Orthopädie her. Schwefelreicher Ölschiefer ist dabei die Hauptgrundlage. Für Apotheken liefert sie Rohstoffe zur Erstellung von individuellen Arzneimitteln. Die Heilmittel kommen bei Hauterkrankungen, -entzündungen, unreiner Haut und Gelenkerkrankungen zum Einsatz.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.