Tilray Deutschland GmbH

Pharmaunternehmen · Berlin

Tilray Deutschland GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Berlin, Berlin. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Tilray Deutschland GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Friedrichstr. 153a
10117 Berlin

Unternehmensprofil

2013

Gegründet

5.000+

Mitarbeiter

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Tilray Deutschland GmbH im Überblick

Tilray Deutschland GmbH ist die deutsche Niederlassung des kanadischen Cannabis-Konzerns Tilray Brands Inc. (früher Tilray Inc.), einem der weltgrößten Cannabisunternehmen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin und fokussiert sich auf die Bereitstellung von medizinischem Cannabis, das Patienten in Deutschland bei der Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen unterstützt. Durch die strategische Lage in Berlin ermöglicht Tilray einen direkten Zugang zu den wichtigsten Märkten und Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Tilray Deutschland GmbH importiert und vertreibt medizinische Cannabisprodukte aus GMP-zertifizierten Anbauanlagen unter der Marke Tilray Medical in Deutschland. Das Sortiment umfasst verschiedene Cannabisblütensorten und -extrakte, die mit präzisen THC- und CBD-Gehalten standardisiert sind. Diese Produkte werden für die Behandlung von chronischen Schmerzen, Spastiken, Übelkeit sowie zur Unterstützung bei der Chemotherapie eingesetzt. Ein Highlight des Sortiments ist die breite Palette an Indikationssorten, die auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind. Tilray ist zudem Vorreiter in der Entwicklung neuer Formulierungen und Produktlinien, die gezielt auf verschiedene Krankheitsbilder und Patientenbedürfnisse eingehen.

  • Cannabisblüten: Verschiedene Sorten mit unterschiedlichen psychoaktiven und therapeutischen Eigenschaften.
  • Standardisierte Extrakte: Hochkonzentrierte THC- und CBD-Extrakte für die gezielte Anwendung.
  • Öl-basierte Produkte: Saubere, einfach dosierbare Cannabisöle für unterschiedliche Anwendungen.

Tilray hält Importlizenzen der Cannabisagentur beim BfArM, was eine gesetzeskonforme und sichere Distribution der Produkte garantiert. Die Herstellungsverfahren und Qualitätskontrollen entsprechen höchsten international anerkannten Standards, um die Sicherheit für die Patienten zu gewährleisten.

Geschichte & Regulierung

Tilray wurde 2013 in Kanada gegründet und erweiterte sich rasch auf internationale Märkte, indem es strategische Partnerschaften und Übernahmen einging. Die Fusion mit Aphria im Jahr 2021 führte zur Gründung von Tilray Brands Inc., was das Unternehmen zum weltweit größten Augenblick im Cannabismarkt machte. Mit über 1.600 Mitarbeitern in Europa und Nordamerika spielt Tilray eine entscheidende Rolle in der globalen Cannabisindustrie. Alle Tilray-Produkte in Deutschland unterliegen dem deutschen BtMG (Betäubungsmittelgesetz) und unterliegen einer strengen Aufsicht durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Die regulatorischen Herausforderungen im Bereich des medizinischen Cannabis sind komplex und erfordern eine ständige Anpassung an neue Gesetze und Vorschriften. Tilray hat sich als vertrauenswürdiger Partner der Gesundheitsbehörden etabliert und arbeitet eng mit diesen zusammen, um die medizinische Versorgung zu verbessern.

Darüber hinaus ist Tilray ein aktiver Befürworter der weiteren Erforschung der medizinischen Anwendung von Cannabis. In Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen führt das Unternehmen klinische Studien durch, um die Wirksamkeit und Sicherheit seiner Produkte weiter zu untermauern. Diese Studien sind von entscheidender Bedeutung, um die Akzeptanz und den Zugang zu medizinischem Cannabis in Deutschland und darüber hinaus zu fördern.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Berlin oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Tilray Deutschland GmbH

Was macht Tilray Deutschland GmbH?

Tilray Deutschland GmbH stellt als zertifiziertes Unternehmen mit Anbaulizenzen in Kanada und Portugal medizinisches Cannabis her. Es ist in Forschung und Entwicklung von medizinischen Cannabinoiden tätig, beliefert Patienten, Krankenhäuser und Apotheken sowie Behörden und Forscher und vertreibt seine Produkte auch weltweit.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen