Tilray Deutschland GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
2013
Gegründet
5.000+
Mitarbeiter
Tilray Deutschland GmbH im Überblick
Tilray Deutschland GmbH ist die deutsche Niederlassung des kanadischen Cannabis-Konzerns Tilray Brands Inc. (früher Tilray Inc.), einem der weltgrößten Cannabisunternehmen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin und fokussiert sich auf die Bereitstellung von medizinischem Cannabis, das Patienten in Deutschland bei der Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen unterstützt. Durch die strategische Lage in Berlin ermöglicht Tilray einen direkten Zugang zu den wichtigsten Märkten und Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Tilray Deutschland GmbH importiert und vertreibt medizinische Cannabisprodukte aus GMP-zertifizierten Anbauanlagen unter der Marke Tilray Medical in Deutschland. Das Sortiment umfasst verschiedene Cannabisblütensorten und -extrakte, die mit präzisen THC- und CBD-Gehalten standardisiert sind. Diese Produkte werden für die Behandlung von chronischen Schmerzen, Spastiken, Übelkeit sowie zur Unterstützung bei der Chemotherapie eingesetzt. Ein Highlight des Sortiments ist die breite Palette an Indikationssorten, die auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten abgestimmt sind. Tilray ist zudem Vorreiter in der Entwicklung neuer Formulierungen und Produktlinien, die gezielt auf verschiedene Krankheitsbilder und Patientenbedürfnisse eingehen.
- Cannabisblüten: Verschiedene Sorten mit unterschiedlichen psychoaktiven und therapeutischen Eigenschaften.
- Standardisierte Extrakte: Hochkonzentrierte THC- und CBD-Extrakte für die gezielte Anwendung.
- Öl-basierte Produkte: Saubere, einfach dosierbare Cannabisöle für unterschiedliche Anwendungen.
Tilray hält Importlizenzen der Cannabisagentur beim BfArM, was eine gesetzeskonforme und sichere Distribution der Produkte garantiert. Die Herstellungsverfahren und Qualitätskontrollen entsprechen höchsten international anerkannten Standards, um die Sicherheit für die Patienten zu gewährleisten.
Geschichte & Regulierung
Tilray wurde 2013 in Kanada gegründet und erweiterte sich rasch auf internationale Märkte, indem es strategische Partnerschaften und Übernahmen einging. Die Fusion mit Aphria im Jahr 2021 führte zur Gründung von Tilray Brands Inc., was das Unternehmen zum weltweit größten Augenblick im Cannabismarkt machte. Mit über 1.600 Mitarbeitern in Europa und Nordamerika spielt Tilray eine entscheidende Rolle in der globalen Cannabisindustrie. Alle Tilray-Produkte in Deutschland unterliegen dem deutschen BtMG (Betäubungsmittelgesetz) und unterliegen einer strengen Aufsicht durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Die regulatorischen Herausforderungen im Bereich des medizinischen Cannabis sind komplex und erfordern eine ständige Anpassung an neue Gesetze und Vorschriften. Tilray hat sich als vertrauenswürdiger Partner der Gesundheitsbehörden etabliert und arbeitet eng mit diesen zusammen, um die medizinische Versorgung zu verbessern.
Darüber hinaus ist Tilray ein aktiver Befürworter der weiteren Erforschung der medizinischen Anwendung von Cannabis. In Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen führt das Unternehmen klinische Studien durch, um die Wirksamkeit und Sicherheit seiner Produkte weiter zu untermauern. Diese Studien sind von entscheidender Bedeutung, um die Akzeptanz und den Zugang zu medizinischem Cannabis in Deutschland und darüber hinaus zu fördern.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Berlin oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Tilray Deutschland GmbH
Was macht Tilray Deutschland GmbH?
Tilray Deutschland GmbH stellt als zertifiziertes Unternehmen mit Anbaulizenzen in Kanada und Portugal medizinisches Cannabis her. Es ist in Forschung und Entwicklung von medizinischen Cannabinoiden tätig, beliefert Patienten, Krankenhäuser und Apotheken sowie Behörden und Forscher und vertreibt seine Produkte auch weltweit.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.