Olympus Deutschland GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1919
Gegründet
33.000+
Mitarbeiter
Olympus Deutschland GmbH im Überblick
Olympus Deutschland GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der Olympus Corporation, einem japanischen Technologiekonzern mit Hauptsitz in Tokio (Japan). Olympus wurde 1919 von Takeshi Yamashita in Tokio gegründet und hat sich über die Jahrzehnte hinweg einen herausragenden Ruf für innovative optische Produkte erarbeitet. Die deutsche Niederlassung in Hamburg zählt zu den wichtigsten Distributionszentren für Europa und spielt eine zentrale Rolle bei der Einführung neuer Produkte auf dem europäischen Markt. Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 33.000 Mitarbeitende, wobei in Deutschland, speziell in Hamburg, eine Vielzahl an Fachkräften in Forschung, Entwicklung, Vertrieb und Kundenservice tätig ist. Im Jahr 2021 entschloss sich Olympus, sein Imaging-Geschäft (Konsumenten-Kameras) an die japanische Beteiligungs-Gesellschaft Japan Industrial Partners (JIP) zu veräußern. Diese strategische Entscheidung führte zu einer intensiveren Fokussierung auf die Bereiche Medizintechnik und Life Science.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Olympus Deutschland ist auf flexible Endoskopie und minimalinvasive Therapien für Gastroenterologie und Urologie spezialisiert. Das Produktportfolio umfasst eine Vielzahl an flexiblen Endoskopen, darunter Gastroskope, Koloskope, Duodenoskope und Bronchoskope, die sowohl für diagnostische als auch therapeutische Interventionen ausgelegt sind. Diese Produkte sind mit modernster Technologie ausgestattet, die eine verbesserte Bildqualität und Benutzerfreundlichkeit gewährleisten. Im Bereich endoskopische Therapie bietet Olympus hochwertige Instrumente wie solche für die endoskopische Mukosaresektion (EMR), die endoskopische submuköse Dissektion (ESD) sowie Lösungen zur Hämostase und ERCP (endoskopische retrograde Cholangiopankreatikographie), die es Fachärzten ermöglichen, präzise und sichere Eingriffe durchzuführen.
Zusätzlich zum Endoskopie-Segment vertreibt Olympus im Bereich Life Science Forschungsmikroskope und Analysegeräte, die für biologische und industrielle Anwendungen konzipiert sind. Diese Geräte unterstützen Wissenschaftler in der Grundlagenforschung sowie in der industriellen Qualitätskontrolle. Ein weiterer wesentlicher Bereich ist die minimalinvasive Chirurgie, für die Olympus eine Reihe von spezialisierten Instrumenten und Energiesystemen anbietet, die die Patientensicherheit erhöhen und postoperative Genesungszeiten verkürzen.
Regulierung & Marktposition
Olympus nimmt eine führende Rolle im Markt für flexible Endoskopie (gastrointestinal) ein und hat sich einen bedeutenden Marktanteil in diesem spezialisierten Segment von Medizintechnik erarbeitet. Alle Medizinprodukte von Olympus unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, darunter die EU-Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) sowie der Zulassung durch die FDA in den USA. Dies garantiert, dass die Produkte höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards entsprechen. Olympus ist zudem aktives Mitglied im Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) und engagiert sich für die stetige Verbesserung von Standards und Praktiken innerhalb der Branche.
Darüber hinaus ist Olympus Deutschland GmbH durch mehrere regionale Partnerschaften und Engagements im Gebiet der Medizintechnik sowie in akademischen Kooperationen gut vernetzt. Dies unterstützt nicht nur die Forschung und Entwicklung neuer Technologien, sondern fördert auch den Wissensaustausch zwischen Universitäten und dem Gesundheitswesen. Die strategische Ausrichtung von Olympus auf Innovation hat es dem Unternehmen ermöglicht, robuste Lösungen zu entwickeln, die den ständig wachsenden Anforderungen des Gesundheitssystems gerecht werden.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hamburg oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Olympus Deutschland GmbH
Was macht Olympus Deutschland GmbH?
Olympus Deutschland GmbH entwickelt als Medizintechnikhersteller Produkte für Medizintechnik, Wissenschaft und Industrie. Mit ihren Produkten deckt sie die Bereiche HNO, allgemeine Chirurgie, Gynäkologie, Pulmologie, Urologie und Gastroenterologie ab.
Welche Arzneimittel stellt Olympus Deutschland GmbH her?
Olympus Deutschland GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Hamburg. Olympus Deutschland GmbH: Ein Überblick Olympus Deutschland GmbH ist die deutsche Niederlassung des weltweit führenden Herstellers von optischen und digitalen Präzisionstechnologi Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.