Vertanical GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
Zertifizierungen
GMP
Spezialisierungen
Cannabinoid-basierte Arzneimittelentwicklung, Schmerztherapie, klinische Studien
Vertanical GmbH: Medizinisches Cannabis aus München
Vertanical GmbH ist ein Münchner Unternehmen, das auf medizinisches Cannabis und cannabisbasierte Pharmaprodukte spezialisiert ist. Das Unternehmen ist in einem sich entwickelnden Markt tätig und nutzt dabei die Infrastruktur der bayerischen Landeshauptstadt, die zu den etablierten Life-Science-Standorten in Deutschland zählt. München bietet mit Pharmaunternehmen, Forschungseinrichtungen und Fachkräften ein geeignetes Umfeld für die Entwicklung cannabisbasierter Produkte.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Vertanical GmbH ist im Bereich des Imports, der Verarbeitung und des Vertriebs von medizinischen Cannabisprodukten für den deutschen Pharmamarkt tätig. Das Unternehmen bezieht standardisierte Cannabisblüten und -extrakte von zertifizierten Produzenten, die den internationalen und nationalen Qualitätsstandards entsprechen. Vertanical vertreibt nicht nur Produkte, sondern kooperiert mit medizinischen Fachkräften und Apotheken, damit Patienten über die Anwendungen und Dosierungen des medizinischen Cannabis informiert werden.
- Cannabisblüten: Patienten erhalten handverlesene, standardisierte Blüten, die speziell für die medizinische Nutzung kultiviert werden.
- Cannabisextrakte: Hochkonzentrierte Extrakte, die für verschiedene Anwendungen in der Schmerztherapie und anderen medizinischen Bereichen geeignet sind.
- Ölprodukte: Anwendung von Cannabisöl zur Linderung verschiedener Beschwerden, das einfach dosierbar ist.
Zusätzlich befasst sich Vertanical mit der Forschung und Weiterentwicklung von Produktvariationen für unterschiedliche Patientengruppen. Das Unternehmen kooperiert dabei mit Universitäten und Forschungsinstituten zur Untersuchung neuer Wirkstoffe und Anwendungsformen.
Regulierung
Vertanical GmbH verfügt über die erforderlichen Genehmigungen der Cannabisagentur beim BfArM für den Import und Großhandel mit medizinischem Cannabis und unterliegt den Vorschriften des deutschen Betäubungsmittelgesetzes (BtMG). Die Regulierungen des BtMG umfassen Produktsicherheit und Qualitätssicherung. Das Unternehmen wird durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit beaufsichtigt, das die Einhaltung der erforderlichen Standards und Vorschriften kontrolliert.
Vertanical legt Wert auf Transparenz in der Produzenten- und Lieferkette gegenüber medizinischen Fachkräften und Patienten. Darüber hinaus fördert das Unternehmen die Aufklärung über medizinisches Cannabis, um eine informierte Anwendung zu unterstützen.
Regionale Bedeutung
In Bayern, insbesondere in München, ist die Vertanical GmbH im Markt für medizinisches Cannabis tätig. Das Unternehmen hat zur lokalen Wirtschaft beigetragen und Arbeitsplätze geschaffen. Die Zusammenarbeit mit Apotheken und medizinischen Einrichtungen in der Region fördert den Zugang zu medizinischem Cannabis und dessen Akzeptanz als Behandlungsmethode.
Vertanical ist an der Entwicklung eines Marktes für medizinisches Cannabis in Deutschland beteiligt und passt sich dabei an Veränderungen im regulatorischen Umfeld an.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
Häufige Fragen zu Vertanical GmbH
Was macht Vertanical GmbH?
Vertanical GmbH hat sich als Biopharmaunternehmen auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Cannabiswirkstoffen im medizinischen Bereich spezialisiert. Schwerpunkt ist die Schmerzbehandlung von Patienten, die dauerhaft schwer erkrankt sind. Hauptmerkmale des Unternehmens sind die eigene Anbauplantage, die Erforschung einzelner Cannabissorten und die Produktion von Wirkstoffen.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.