GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

Pharmaunternehmen · München

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG (GSK) ist die deutsche Niederlassung des britisch-amerikanischen Pharmariesen mit Sitz in München. Schwerpunkte sind Impfstoffe, HIV/Infektionskrankheiten, Onkologie, Immunologie sowie rezeptfreie Gesundheitsprodukte (Haleon).

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Prinzregentenplatz 9
81675 München

Unternehmensprofil

2000

Gegründet

70.000+

Mitarbeiter

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GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG im Überblick

GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG (GSK) ist die deutsche Tochtergesellschaft von GSK plc (früher GlaxoSmithKline plc), einem der weltweit führenden Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in London (Vereinigtes Königreich). GSK entstand im Jahr 2000 durch die Fusion von Glaxo Wellcome plc und SmithKline Beecham plc – zwei der damals bedeutendsten Pharmaunternehmen der Welt. Das Mutterunternehmen GSK plc beschäftigt weltweit rund 70.000 Mitarbeitende. 2022 spaltete GSK seinen Consumer-Healthcare-Bereich in das eigenständige Unternehmen Haleon plc ab, um sich als reines Pharmaunternehmen auf Verschreibungsarzneimittel und Impfstoffe zu konzentrieren. Die deutsche Niederlassung befindet sich in München (Bayern), wo moderne Büro- und Forschungseinrichtungen betrieben werden.

Tätigkeitsfeld & Produkte

GSK ist in Deutschland in den Therapiebereichen Infektionskrankheiten/Impfstoffe, HIV, Onkologie und Immunologie/Atemwege tätig. Im Bereich HIV vertreibt GSK-Tochter ViiV Healthcare Produkte wie Triumeq und Cabenuva (separat gelistet). Im Impfstoffbereich – einem historischen Stärkefeld von GSK – sind Shingrix (Herpes-zoster-Impfstoff) und Bexsero (Meningokokken-B-Impfstoff) bedeutende Produkte. Darüber hinaus bietet GSK innovative Lösungen wie den Rotavirus-Impfstoff Rotarix an, der zur Bekämpfung schwerer Durchfallerkrankungen bei Kleinkindern dient.

In der Onkologie bietet GSK Zejula (Niraparib, PARP-Inhibitor) zur Behandlung von Eierstockkarzinom und Jemperli (Dostarlimab, PD-1-Antikörper) an. Diese Produkte repräsentieren GSKs Engagement in der Präzisionsmedizin und der zielgerichteten Therapie. Im Bereich Atemwegserkrankungen bietet GSK Anoro und Relvar Ellipta (Kombinations-Inhalatoren bei COPD und Asthma) sowie Nucala (Mepolizumab, Anti-IL-5-Antikörper) an. GSK war auch Mitentwickler des COVID-19-Impfstoffs Nuvaxovid (Novavax-Technologie), der eine wichtige Rolle in der globalen Impfstrategie spielt.

  • Therapiebereich HIV: Triumeq, Cabenuva
  • Impfstoffe: Shingrix, Bexsero, Rotarix
  • Onkologie: Zejula, Jemperli
  • Atemwegserkrankungen: Anoro, Relvar Ellipta, Nucala
  • COVID-19: Nuvaxovid

Forschung & Regulierung

GSK investiert intensiv in Forschung, insbesondere in Impfstoffe und Infektionskrankheiten, sowie in Immuno-Onkologie. Die Forschungsteams arbeiten eng mit internationalen Forschungsinstituten und Universitäten zusammen, um Therapieansätze der nächsten Generation zu entwickeln. GSK ist auch an verschiedenen klinischen Studien beteiligt, die den Weg für neue Behandlungsmöglichkeiten ebnen.

Alle Produkte unterliegen der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Diese Behörde stellt sicher, dass alle Medikamente sicher und wirksam sind, bevor sie auf den Markt kommen. GSK ist Mitglied im Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa) und trägt aktiv zu Diskussionen über regulatorische Standards und den Zugang zu Arzneimitteln bei.

Regionale Bedeutung & Zukunftsaussichten

In Bayern hat GSK eine bedeutende Rolle in der regionalen Pharmaindustrie, nicht nur durch die Schaffung von Arbeitsplätzen, sondern auch durch Kooperationen mit lokalen Forschungseinrichtungen. Der Standort München ermöglicht es dem Unternehmen, von der Nähe zu innovativen Startups und akademischen Institutionen zu profitieren. Diese Synergien fördern die Innovationskraft und ermöglichen GSK, wissenschaftlich fundierte Lösungen schnell auf den Markt zu bringen.

Die Zukunft von GSK wird stark von der fortschreitenden Digitalisierung im Gesundheitswesen beeinflusst. Mit den Entwicklungen in der Telemedizin und den Fortschritten in der Datenanalyse plant GSK, neue digitale Therapien zu integrieren, um den Patienten bessere Behandlungsoptionen zu bieten. Die Strategie fokussiert sich zudem auf nachhaltige Praktiken in der Produktentwicklung, um ökologische Verantwortung zu übernehmen.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG

Was macht GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG?

Die GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG erforscht, entwickelt und produziert in ihren drei Geschäftsfeldern Arzneimittel, Impfstoffe und Gesundheitsvorsorge. Erkrankung der Atemwege, HIV-Infektion und die Gebiete Immunologie und Onkologie sind ihre Kernthemen. Die Produkte zur Consumer Healthcare umfassen Mittel, die leichtere gesundheitliche Beschwerden lindern. Sie ist als Gesundheitsunternehmen weltweit tätig.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen