GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
2000
Gegründet
70.000+
Mitarbeiter
GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG im Überblick
GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG (GSK) ist die deutsche Tochtergesellschaft von GSK plc (früher GlaxoSmithKline plc), einem der weltweit führenden Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in London (Vereinigtes Königreich). GSK entstand im Jahr 2000 durch die Fusion von Glaxo Wellcome plc und SmithKline Beecham plc – zwei der damals bedeutendsten Pharmaunternehmen der Welt. Das Mutterunternehmen GSK plc beschäftigt weltweit rund 70.000 Mitarbeitende. 2022 spaltete GSK seinen Consumer-Healthcare-Bereich in das eigenständige Unternehmen Haleon plc ab, um sich als reines Pharmaunternehmen auf Verschreibungsarzneimittel und Impfstoffe zu konzentrieren. Die deutsche Niederlassung befindet sich in München (Bayern), wo moderne Büro- und Forschungseinrichtungen betrieben werden.
Tätigkeitsfeld & Produkte
GSK ist in Deutschland in den Therapiebereichen Infektionskrankheiten/Impfstoffe, HIV, Onkologie und Immunologie/Atemwege tätig. Im Bereich HIV vertreibt GSK-Tochter ViiV Healthcare Produkte wie Triumeq und Cabenuva (separat gelistet). Im Impfstoffbereich – einem historischen Stärkefeld von GSK – sind Shingrix (Herpes-zoster-Impfstoff) und Bexsero (Meningokokken-B-Impfstoff) bedeutende Produkte. Darüber hinaus bietet GSK innovative Lösungen wie den Rotavirus-Impfstoff Rotarix an, der zur Bekämpfung schwerer Durchfallerkrankungen bei Kleinkindern dient.
In der Onkologie bietet GSK Zejula (Niraparib, PARP-Inhibitor) zur Behandlung von Eierstockkarzinom und Jemperli (Dostarlimab, PD-1-Antikörper) an. Diese Produkte repräsentieren GSKs Engagement in der Präzisionsmedizin und der zielgerichteten Therapie. Im Bereich Atemwegserkrankungen bietet GSK Anoro und Relvar Ellipta (Kombinations-Inhalatoren bei COPD und Asthma) sowie Nucala (Mepolizumab, Anti-IL-5-Antikörper) an. GSK war auch Mitentwickler des COVID-19-Impfstoffs Nuvaxovid (Novavax-Technologie), der eine wichtige Rolle in der globalen Impfstrategie spielt.
- Therapiebereich HIV: Triumeq, Cabenuva
- Impfstoffe: Shingrix, Bexsero, Rotarix
- Onkologie: Zejula, Jemperli
- Atemwegserkrankungen: Anoro, Relvar Ellipta, Nucala
- COVID-19: Nuvaxovid
Forschung & Regulierung
GSK investiert intensiv in Forschung, insbesondere in Impfstoffe und Infektionskrankheiten, sowie in Immuno-Onkologie. Die Forschungsteams arbeiten eng mit internationalen Forschungsinstituten und Universitäten zusammen, um Therapieansätze der nächsten Generation zu entwickeln. GSK ist auch an verschiedenen klinischen Studien beteiligt, die den Weg für neue Behandlungsmöglichkeiten ebnen.
Alle Produkte unterliegen der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Diese Behörde stellt sicher, dass alle Medikamente sicher und wirksam sind, bevor sie auf den Markt kommen. GSK ist Mitglied im Verband der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa) und trägt aktiv zu Diskussionen über regulatorische Standards und den Zugang zu Arzneimitteln bei.
Regionale Bedeutung & Zukunftsaussichten
In Bayern hat GSK eine bedeutende Rolle in der regionalen Pharmaindustrie, nicht nur durch die Schaffung von Arbeitsplätzen, sondern auch durch Kooperationen mit lokalen Forschungseinrichtungen. Der Standort München ermöglicht es dem Unternehmen, von der Nähe zu innovativen Startups und akademischen Institutionen zu profitieren. Diese Synergien fördern die Innovationskraft und ermöglichen GSK, wissenschaftlich fundierte Lösungen schnell auf den Markt zu bringen.
Die Zukunft von GSK wird stark von der fortschreitenden Digitalisierung im Gesundheitswesen beeinflusst. Mit den Entwicklungen in der Telemedizin und den Fortschritten in der Datenanalyse plant GSK, neue digitale Therapien zu integrieren, um den Patienten bessere Behandlungsoptionen zu bieten. Die Strategie fokussiert sich zudem auf nachhaltige Praktiken in der Produktentwicklung, um ökologische Verantwortung zu übernehmen.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG
Was macht GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG?
Die GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG erforscht, entwickelt und produziert in ihren drei Geschäftsfeldern Arzneimittel, Impfstoffe und Gesundheitsvorsorge. Erkrankung der Atemwege, HIV-Infektion und die Gebiete Immunologie und Onkologie sind ihre Kernthemen. Die Produkte zur Consumer Healthcare umfassen Mittel, die leichtere gesundheitliche Beschwerden lindern. Sie ist als Gesundheitsunternehmen weltweit tätig.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.