Gigadent Deutsche Dental GmbH

Medizintechnik · Main-Taunus-Kreis

Gigadent Deutsche Dental GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Main-Taunus-Kreis, Hessen. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Gigadent Deutsche Dental GmbH Adresse & Kontakt

Öffnungszeiten

Mo - Do: 08:00 - 17:00 Uhr

Fr: 08:00 - 15:00 Uhr

Adresse

Bleichstrasse 5
65830 Main-Taunus-Kreis

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Gigadent Deutsche Dental GmbH

Die Gigadent Deutsche Dental GmbH mit Sitz im Main-Taunus-Kreis in Hessen ist ein Dentalunternehmen mit Schwerpunkt auf digitaler Dentaltechnologie und CAD/CAM-Zahnprothetik. Neben dem Vertrieb digitaler Dentalprodukte liefert Gigadent zahntechnische Materialien an Zahnarztpraxen und zahntechnische Labore in ganz Deutschland. Über die Zusammenarbeit mit Fachleuten und Institutionen werden die Produkte an die Anforderungen der Zahntechnik angepasst.

Leistungen und Produkte

Das Portfolio von Gigadent umfasst unter anderem:

  • Digitale Abformlösungen: Technologien für die präzise und zeitsparende Abformung, die bei verschiedenen zahnärztlichen Behandlungen zum Einsatz kommen.
  • CAD/CAM-Fräsblöcke: Dazu zählen Materialien wie Zirkon und Komposite. Diese Blöcke werden in der digitalen Zahntechnik für die Herstellung von Kronen, Brücken und anderen prothetischen Versorgungen verwendet.
  • Implantatsysteme: Gigadent bietet Lösungen für Zahnimplantate, die sowohl die chirurgische als auch die prothetische Phase abdecken. Dazu gehören auch Schulungen für Zahnärzte zur Anwendung der Systeme.
  • Zahntechnische Verbrauchsmaterialien: Eine Palette an Verbrauchsmaterialien für die tägliche Arbeit in Laboren und Praxen.

Zusätzlich berät Gigadent Zahnarztpraxen und Labore bei der Digitalisierung ihrer Prozessketten und beim Einsatz von CAD/CAM-Systemen. Die Integration digitaler Lösungen in bestehende Arbeitsabläufe zielt auf kürzere Produktionszeiten und eine gleichbleibende Qualität der Endprodukte.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Gigadent unterliegen den Richtlinien der medizinischen Regulierung in Deutschland und der Europäischen Union. Alle Produkte entsprechen den geltenden Normen für Medizinprodukte. Interne und externe Qualitätsprüfungen werden regelmäßig durchgeführt. Zudem richtet sich Gigadent nach den Anforderungen der ISO 13485, die für die Medizintechnik entwickelt wurde, und arbeitet auf dieser Grundlage an der Weiterentwicklung seiner Qualitätssysteme.

Regionale Bedeutung im Main-Taunus-Kreis / Hessen

Der Main-Taunus-Kreis liegt geografisch günstig und ist wirtschaftlich ein wichtiger Standort innerhalb der Rhein-Main-Region. Frankfurt am Main als einer der zentralen Wirtschafts- und Messestandorte in Deutschland ist für Gigadent ein relevanter Markt. Mit jährlichen Messen wie der DENTAL WORLD und einer hohen Dichte an Zahnarztpraxen und zahntechnischen Laboren in der Region findet Gigadent direkten Kontakt zu Partnern und Kunden.

Über die regionale Vernetzung kann Gigadent Entwicklungen frühzeitig aufgreifen und in Produkte umsetzen. Das Unternehmen beteiligt sich an der regionalen Dental-Community und fördert den Austausch zwischen Zahnmedizinern und Zahntechnikern.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Hessen | Labore

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Häufige Fragen zu Gigadent Deutsche Dental GmbH

Was macht Gigadent Deutsche Dental GmbH?

Gigadent Deutsche Dental GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Main-Taunus-Kreis. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Gigadent Deutsche Dental GmbH ansässig?

Gigadent Deutsche Dental GmbH hat seinen Sitz in Main-Taunus-Kreis. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Gigadent Deutsche Dental GmbH tätig?

Gigadent Deutsche Dental GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik umfasst Geräte, Implantate, Instrumente, In-vitro-Diagnostika und medizinische Software zur Diagnose, Therapie und Pflege. Deutschland ist der größte Medizintechnikmarkt Europas: Über 1.500 Hersteller (ab 20 Beschäftigte) erwirtschafteten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro, inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro und mehr als 210.000 Beschäftigten (SPECTARIS, BVMed 2024). Rund 68 Prozent des Umsatzes entfallen auf den Export, etwa 9 Prozent fließen in Forschung und Entwicklung, 93 Prozent der Unternehmen sind kleine und mittlere Betriebe. Geregelt wird der Markt durch die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller, Händler und Zulieferer mit Standort, Produktbereich und Kontaktdaten für Kliniken, Praxen, Einkauf und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Standort

Was zählt zur Medizintechnik? Die Produktbereiche

Regionale Cluster und Hochburgen

Führende Medizintechnikunternehmen in Deutschland

Zulassung: MDR, IVDR und CE-Kennzeichen

Aktuelle Übergangsfristen und EUDAMED

Innovationsfelder: KI, Robotik und DiGA

Herausforderungen der Branche

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Implantaten, Instrumenten, In-vitro-Diagnostika, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Eine einheitliche gesetzliche Definition gibt es nicht.

Wie groß ist die deutsche Medizintechnikbranche?

Hersteller ab 20 Beschäftigten erzielten 2024 rund 41,4 Milliarden Euro Umsatz; inklusive Kleinstunternehmen liegt die Branche bei etwa 55 Milliarden Euro mit mehr als 210.000 Beschäftigten. Die Exportquote beträgt rund 68 Prozent, etwa 9 Prozent des Umsatzes fließen in Forschung und Entwicklung (SPECTARIS, BVMed 2024).

Wie viele Medizintechnikunternehmen gibt es in Deutschland?

Es gibt über 1.500 Hersteller mit mindestens 20 Beschäftigten und insgesamt rund 11.000 Unternehmen einschließlich Kleinstbetrieben. Etwa 93 Prozent sind kleine und mittlere Unternehmen, darunter viele spezialisierte Weltmarktführer.

Wie werden Medizinprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist eine Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig. In Deutschland ergänzt das MPDG die EU-Vorgaben, das BfArM ist für Vigilanz zuständig.

Was unterscheidet die Risikoklassen I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I (geringes Risiko, etwa Pflaster) genügt meist die Selbsterklärung. Klasse IIa (etwa Hörgeräte) und IIb (etwa Beatmungsgeräte) erfordern eine Benannte Stelle. Klasse III (höchstes Risiko, etwa Herzklappen und aktive Implantate) verlangt die vollständige Prüfung der klinischen und technischen Dokumentation.

Welche MDR-Übergangsfristen gelten aktuell?

Nach Verordnung (EU) 2023/607 dürfen Bestandsprodukte unter Bedingungen weiter vermarktet werden: Klasse III und implantierbare Klasse IIb bis 31. Dezember 2027, übrige Klasse IIb, Klasse IIa und sterile Klasse I bis 31. Dezember 2028. Voraussetzung sind ein MDR-Antrag bis 26. Mai 2024 und ein Vertrag mit einer Benannten Stelle bis 26. September 2024.

Was ist EUDAMED?

EUDAMED ist die zentrale europäische Datenbank für Medizinprodukte. Sie bündelt Angaben zu Herstellern, Produkten (mit Unique Device Identifier, UDI), Benannten Stellen, Bescheinigungen und Vigilanz. Vier Module sind ab dem 28. Mai 2026 verpflichtend zu nutzen.

Was ist eine DiGA (App auf Rezept)?

Eine digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) ist ein Medizinprodukt in Form einer App oder Software, das Ärzte verordnen und die Krankenkasse erstattet. Die Aufnahme erfolgt über das Fast-Track-Verfahren des BfArM; im BfArM-Verzeichnis sind rund 60 DiGA gelistet (Stand 2026).

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746, Software als Medizinprodukt wird nach IEC 62304 entwickelt, vernetzte Geräte unterliegen Cybersecurity-Anforderungen nach IEC 81001-5-1.

Wo sitzen die wichtigsten Medizintechnik-Cluster in Deutschland?

Tuttlingen in Baden-Württemberg gilt als Weltzentrum für chirurgische Instrumente, das Medical Valley um Erlangen und Nürnberg führt in Bildgebung und Digital Health. Weitere Zentren sind Jena (Optik), Berlin-Brandenburg (kardiovaskuläre Technik) sowie Nordrhein-Westfalen mit der Leitmesse MEDICA in Düsseldorf.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten, EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind deutsche Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Medizintechnik – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 23.06.2026 · Kategorie: Medizintechnik