BIOTRONIK Vertriebs GmbH & Co. KG

Medizintechnik · Berlin

BIOTRONIK Vertriebs GmbH & Co. KG ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Berlin. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

BIOTRONIK Vertriebs GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt

Adresse

Woermannkehre 1
12359 Berlin

BIOTRONIK Vertriebs GmbH & Co. KG im Überblick

Die BIOTRONIK Vertriebs GmbH & Co. KG mit Sitz in Berlin ist der Vertriebspartner des renommierten deutschen Medizintechnikunternehmens BIOTRONIK, das sich als führender Hersteller von kardiovaskulären Implantaten und Elektrophysiologie-Systemen etabliert hat. BIOTRONIK wurde im Jahr 1963 von Dr. h. c. Fritz H. M. Fennel gegründet und begann seine Tätigkeit in der Kardiologie und Elektrophysiologie. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz weiterhin in Berlin und ist seit über 60 Jahren innovativ in der Medizintechnik tätig. Mit einer Präsenz in mehr als 100 Ländern und einem umfangreichen Netzwerk an Vertriebspartnern und Kunden hat BIOTRONIK eine bedeutende Rolle in der globalen Gesundheitssysteme eingenommen. Der Unternehmergeist und die pioneering Denkweise von Dr. Fennel prägen das Unternehmen bis heute und stärken die Innovationskraft in der Medizintechnik.

Leistungen und Produkte

Das Produktportfolio von BIOTRONIK ist umfassend und erstreckt sich über verschiedene Bereiche der kardiovaskulären Therapie. Zu den Hauptprodukten zählen hochentwickelte Herzschrittmacher, die in der Lage sind, Patienten mit verschiedenen Herzerkrankungen zu helfen. Des Weiteren produziert das Unternehmen implantierbare Defibrillatoren (ICDs), die lebensrettende Funktionen während akut auftretenden Herzrhythmusstörungen übernehmen. Die Systeme zur kardialen Resynchronisationstherapie (CRT) sind speziell für Patienten mit Herzinsuffizienz konzipiert und zeigen eine signifikante Verbesserung der Lebensqualität. Ein weiterer bedeutender Bereich sind die kardiologischen Monitorsysteme, die eine kontinuierliche Überwachung des Herzzustands ermöglichen. Diese helfen Ärzten, frühzeitig auf Veränderungen im Gesundheitszustand ihrer Patienten zu reagieren. Die elektrophysiologischen Katheter, die von BIOTRONIK entwickelt werden, unterstützen in der Diagnostik und Therapie von Arrhythmien. Darüber hinaus hat BIOTRONIK innovative digitale Lösungen hervorgebracht, darunter die BIOTRONIK Home Monitoring-Plattform, die es ermöglicht, die Gesundheit von Patienten mit Herzimplantaten aus der Ferne zu überwachen. Diese Technologie hat nicht nur das Management von Patientendaten revolutioniert, sondern bietet auch den behandelnden Ärzten wertvolle Informationen, die für eine frühzeitige Intervention entscheidend sind. Alle Produkte sind als Medizinprodukte der Klasse III gemäß der europäischen Medizinprodukteverordnung (EU-MDR) zertifiziert und haben umfangreiche klinische Studien durchlaufen, um deren Sicherheit und Wirksamkeit zu garantieren. BIOTRONIK investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um neue Therapieoptionen und Technologien zu entwickeln, und spielt damit eine zentrale Rolle in der Schaffung neuartiger kardiologischer Lösungen.

Standort Berlin

Der Standort Berlin ist von wesentlicher Bedeutung für BIOTRONIK. Berlin, als Gründungsort des Unternehmens und Hauptsitz, bietet zahlreichen Vorteilen für Medizintechnikunternehmen. Die Stadt ist nicht nur als Hauptstadt Deutschlands bekannt, sondern auch als aufstrebender Biotechnologie-Hub, der Start-ups und etablierte Firmen zusammenbringt. Diese Dynamik fördert einen regen Austausch zwischen Wissenschaft, Forschung und Industrie. Ein wichtiger klinischer Partner für BIOTRONIK ist die Charité-Universitätsmedizin Berlin, eine der größten Universitäten für Gesundheitswissenschaften in Europa. Durch diese Partnerschaft werden neue kardiologische Therapien und Produkte in enger Zusammenarbeit mit führenden Experten entwickelt und getestet. Zudem bietet Berlin eine ideale Infrastruktur für Forschungseinrichtungen. Die Stadt zieht Talente aus der ganzen Welt an und hat ein starkes Netzwerk von Fachkräften im Bereich der Medizintechnik. Dies ist für BIOTRONIK von großer Bedeutung, da das Unternehmen weiterhin innovative Lösungen für Patienten und Ärzte entwickeln möchte. Die enge Zusammenarbeit mit Kliniken und Forschungseinrichtungen unterstreicht die Bedeutung von BIOTRONIK in der Region und fördert das Wachstum des gesamten Sektors.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Pharmaunternehmen | Labore

Häufige Fragen zu BIOTRONIK Vertriebs GmbH & Co. KG

Was macht BIOTRONIK Vertriebs GmbH & Co. KG?

BIOTRONIK Vertriebs GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist BIOTRONIK Vertriebs GmbH & Co. KG ansässig?

BIOTRONIK Vertriebs GmbH & Co. KG hat seinen Sitz in Berlin. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist BIOTRONIK Vertriebs GmbH & Co. KG tätig?

BIOTRONIK Vertriebs GmbH & Co. KG ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 07.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik