Mediaire GmbH

Medizintechnik · Berlin

Mediaire GmbH ist ein Medizintechnikunternehmen mit Sitz in Berlin, Berlin. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Mediaire GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Öffnungszeiten

Dienstag, 27.07.2022

Mittwoch, 01.07.2022

Freitag, 03.05.2022

Adresse

Möckernstrasse 63
10965 Berlin

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Mediaire GmbH im Überblick

Die Mediaire GmbH ist ein auf KI-gestützte MRT-Bildgebung und Neuroradiologie-Software spezialisiertes Unternehmen aus Berlin. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, Softwarelösungen zu entwickeln, die eine automatisierte Analyse und Quantifizierung von MRT-Aufnahmen des Gehirns ermöglichen. Diese innovativen Technologien finden ihre Anwendung nicht nur in der Neuroradiologie, sondern auch in der Neurologie und Psychiatrie. Berlin, als Standort der renommierten Charité, bietet ein weltweit führendes Neuroradiologiezentrum, das ein ideales wissenschaftliches Umfeld für die Entwicklungsarbeit von Mediaire darstellt. Hier werden Neurowissenschaften und modernste Medizintechnik eng miteinander verbunden, was die Innovationskraft des Unternehmens weiter stärkt.

Leistungen und Produkte

Das Hauptprodukt von Mediaire, "ai.ventricle", fokussiert sich auf die KI-gestützte Volumenquantifizierung von Hirnstrukturen aus Standard-MRT-Aufnahmen. Diese Softwarelösungen sind speziell darauf ausgelegt, Radiologen und Neurologen bei der Diagnose von Erkrankungen wie Demenz, Multipler Sklerose und anderen neurodegenerativen Leiden zu unterstützen. Durch die automatisierte Atrophiemessung können Ärzte präzise und zeitnahe Diagnosen stellen, was entscheidend für den Behandlungsverlauf der Patienten ist. Darüber hinaus verfügt Mediaire über ein Portfolio von Softwareapplikationen, die verschiedene Aspekte der MRT-Analyse abdecken, einschließlich der Identifizierung von Läsionen und der Analyse der weißen Substanz. Mediaire ist CE-zertifiziert, was bestätigt, dass ihre Produkte den hohen europäischen Sicherheits- und Qualitätsstandards entsprechen und somit in Kliniken und Radiologiepraxen innerhalb Europas Anwendung finden.

Regulatorische Einordnung

Die Mediaire GmbH operiert im regulierten Umfeld der Medizintechnik. Ihre Produkte unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben, die die Sicherheit und Wirksamkeit medizinischer Software gewährleisten. Durch die CE-Zertifizierung wurde sichergestellt, dass die angebotenen Lösungen alle Kriterien der Richtlinie über Medizinprodukte (MDR) erfüllen. Diese regulatorische Einordnung ist nicht nur ein Zeichen für Qualität, sondern ermöglicht es Mediaire, seine Produkte auf dem europäischen Markt anzubieten. Die ständige Einhaltung der regulatorischen Standards ist für das Unternehmen von zentraler Bedeutung, um das Vertrauen von Kunden und Patienten zu gewinnen und die Anerkennung in der Branche weiter auszubauen.

Standort Berlin

Berlin bietet mit einer Vielzahl von Institutionen wie der Charité und dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung hervorragende Voraussetzungen für Unternehmen der Medizintechnik. Das Stadtbild wird zunehmend durch ein wachsendes Digital-Health-Ökosystem geprägt, welches den Austausch zwischen etablierten Unternehmen, Startups und Forschungseinrichtungen fördert. Mediaire profitiert von diesem dynamischen Umfeld, indem es Kooperationen mit wissenschaftlichen Partnern eingeht. Solche akademischen Partnerschaften sind essenziell für die klinische Validierung seiner KI-Systeme und bieten Zugang zu wertvollem Wissen und Ressourcen, die für die Weiterentwicklung ihrer Technologien notwendig sind. Zudem ist der Standort Berlin international anerkannt, was die Möglichkeit eröffnet, auf globalen Märkten Fuß zu fassen und Wissenstransfer über Landesgrenzen hinweg zu fördern.

Besonderheiten und Innovationsansatz

Mediaire verfolgt einen innovativen Ansatz, der das Potenzial von Künstlicher Intelligenz in der medizinischen Bildgebung voll ausschöpft. Die Software von Mediaire ist darauf ausgelegt, mit jedem neuen Datensatz zu lernen und sich kontinuierlich zu verbessern. Durch den Einsatz von tiefen neuronalen Netzen und modernen Algorithmen wird die Diagnosegenauigkeit stetig erhöht. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen für die klinische Forschung und evaluiert regelmäßig die Effektivität ihrer Lösungen in realen Anwendungsszenarien. Die enge Zusammenarbeit mit Kliniken und Forschungszentren sorgt nicht nur für ständige Verbesserungen der Produkte, sondern fördert auch die Entwicklung neuartiger Anwendungsbereiche innerhalb der Medizintechnik.

Weitere Medizintechnikunternehmen: Medizintechnik Übersicht | Medizintechnik Berlin | Labore Übersicht

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Häufige Fragen zu Mediaire GmbH

Was macht Mediaire GmbH?

Mediaire GmbH ist ein Unternehmen aus der Medizintechnikbranche mit Sitz in Berlin. Das Unternehmen entwickelt, produziert oder vertreibt medizinische Geräte, Instrumente oder Systeme für den Einsatz in Gesundheitseinrichtungen.

Wo ist Mediaire GmbH ansässig?

Mediaire GmbH hat seinen Sitz in Berlin. Detaillierte Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

In welchem Bereich der Medizintechnik ist Mediaire GmbH tätig?

Mediaire GmbH ist in der Medizintechnikbranche tätig und bietet Lösungen für medizinische Einrichtungen, Kliniken und Praxen an. Die genauen Tätigkeitsschwerpunkte können Sie der Unternehmenswebsite entnehmen.

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Über Medizintechnik

Medizintechnik reicht von In-vitro-Diagnostika über bildgebende Systeme und Implantate bis zu chirurgischen Instrumenten und medizinischer Software (SaMD). Geregelt ist das alles in der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745. Deutschland ist mit rund 36 Milliarden Euro Jahresumsatz und über 1.400 Unternehmen der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023), beschäftigt sind mehr als 150.000 Menschen. Etwa zwei Drittel der Produktion gehen in den Export. Die Cluster sitzen in Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen) und Nordrhein-Westfalen. Tuttlingen gilt weltweit als Hochburg der chirurgischen Instrumente. Im Verzeichnis: Hersteller, Händler und Zulieferer mit CE-Kennzeichen, Risikoklasse und Kontaktdaten für Einkäufer, Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen.

Deutschland als Medizintechnik-Leitmarkt

Die deutsche Medizintechnikbranche gehört zu den stärksten der Welt. Mit einem Jahresumsatz von rund 36 Milliarden Euro und über 1.400 Unternehmen ist Deutschland nach den USA und China der drittgrößte Medizintechnikmarkt weltweit (SPECTARIS 2023). Mehr als 150.000 Menschen sind in der Branche beschäftigt. Deutsche Unternehmen sind führend in Bereichen wie Bildgebung, Kardiologie, Orthopädie, In-vitro-Diagnostik, Dentalmedizin und medizinischer Software. Bedeutende Standorte sind Bayern (München, Erlangen), Baden-Württemberg (Stuttgart, Tuttlingen), Nordrhein-Westfalen sowie das Rhein-Main-Gebiet. Tuttlingen gilt als weltweites Zentrum für chirurgische Instrumente.

MDR-Zulassung und CE-Kennzeichen für Medizinprodukte

Medizinprodukte, die in Deutschland und der EU in Verkehr gebracht werden, müssen die Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung MDR 2017/745 erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse (I, IIa, IIb oder III) ist eine Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle (Notified Body) erforderlich. In-vitro-Diagnostika (IVD) unterliegen zusätzlich der IVDR 2017/746. Die Marktüberwachung in Deutschland obliegt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Hersteller müssen zudem ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 vorhalten und in der EUDAMED-Datenbank registriert sein.

Medizintechnikunternehmen gezielt finden

Hersteller, Händler und Zulieferer der deutschen Medizintechnik liegen hier mit Profil, Standort und Kontakt vor. Einkäufer, Krankenhäuser, Praxen und Pflegeeinrichtungen suchen gezielt: Welcher Anbieter führt eine bestimmte Produktkategorie? Welcher Partner sitzt in der eigenen Region? Jeder Eintrag enthält Adresse, Telefon, Website und Ansprechpartner.

Innovationsfelder und Zukunftstechnologien

Die deutsche Medizintechnikbranche treibt zahlreiche Zukunftsfelder voran. KI-gestützte Diagnostik und Bildauswertung revolutionieren die Radiologie und Pathologie; Algorithmen zur Früherkennung von Krebs und Herzerkrankungen erhalten zunehmend CE-Zulassungen als Software as a Medical Device (SaMD). Robotergestützte Chirurgiesysteme, allen voran Systeme von Siemens Healthineers, Brainlab und Karl Storz, verbessern die Präzision bei komplexen Eingriffen. Minimalinvasive Technologien, implantierbare Herzschrittmacher und intelligente Prothesen mit sensorischer Rückkopplung zeigen die Bandbreite der Innovation. Point-of-Care-Diagnostik ermöglicht Schnelltests direkt in der Arztpraxis oder am Krankenbett. Telemedizin und digitale Patientenakte fördern die Vernetzung zwischen Medizinprodukt und klinischem Workflow. Das Förderprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt gezielt die Entwicklung innovativer Medizintechnikprodukte durch Kooperationen zwischen Industrie und Hochschulen.

Was umfasst die Medizintechnik-Branche?

Medizintechnik deckt Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Geräten, Instrumenten, Software und Zubehör ab, die zur Diagnose, Prävention, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten dienen. Deutschland ist einer der führenden Standorte weltweit.

Wie werden Medizintechnikprodukte in Deutschland zugelassen?

Medizinprodukte müssen die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) erfüllen und das CE-Kennzeichen tragen. Je nach Risikoklasse ist die Konformitätsbewertung durch eine Benannte Stelle nötig.

Wo finde ich Medizintechnikunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie SPECTARIS und BVMed führen Mitgliederlisten. EU-weit registrierte Hersteller stehen in der Datenbank EUDAMED. Auf Sanoliste sind alle deutschen Medizintechnikunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Kontaktdaten.

Was unterscheidet Klasse I, IIa, IIb und III?

Die Risikoklasse bestimmt den Aufwand der Konformitätsbewertung. Klasse I, niedriges Risiko: Pflaster, Brillenrahmen, oft genügt die Selbsterklärung des Herstellers. Klasse IIa: Hörgeräte, Ultraschallgeräte, eine Benannte Stelle muss beteiligt werden. Klasse IIb: Defibrillatoren, Beatmungsgeräte, mit strengerer Prüfung. Klasse III, höchstes Risiko: Herzklappen, aktive Implantate, vollständige Prüfung der technischen und klinischen Dokumentation durch die Benannte Stelle.

Was ist EUDAMED und warum ist die Datenbank wichtig?

EUDAMED (European Database on Medical Devices) ist die zentrale EU-Datenbank für Medizinprodukte. Sie sammelt Informationen zu Herstellern, Produkten, Benannten Stellen, Konformitätsbescheinigungen und Vigilanzdaten. Seit Mai 2021 ist die Befüllung schrittweise verpflichtend. EUDAMED schafft Transparenz für Behörden, Versorger und Patienten und erleichtert die Marktüberwachung. Hersteller müssen vor Markteintritt einen Unique Device Identifier (UDI) registrieren.

Welche Zertifizierungen braucht ein Medizintechnikunternehmen?

Neben dem CE-Kennzeichen nach MDR 2017/745 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 13485 Standard, eigens für die Branche entwickelt. Für In-vitro-Diagnostika gilt zusätzlich die IVDR 2017/746. Software als Medizinprodukt (SaMD) muss nach IEC 62304 entwickelt sein. Cybersecurity gewinnt an Gewicht: vernetzte Geräte unterliegen IEC 81001-5-1, das BSI veröffentlicht Leitlinien für IT-Sicherheit in Medizinprodukten.

Zuletzt aktualisiert: 06.05.2026 · Kategorie: Medizintechnik