Biebertaler Blutegelzucht GmbH

Pharmaunternehmen · Gießen

Biebertaler Blutegelzucht GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Gießen, Hessen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Biebertaler Blutegelzucht GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Talweg 31
35444 Gießen

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Biebertaler Blutegelzucht GmbH im Überblick

Die Biebertaler Blutegelzucht GmbH aus dem Landkreis Gießen ist einer der wenigen verbliebenen Hersteller medizinischer Blutegel (Hirudo medicinalis) in Deutschland und Europa. Dieser Traditionsbetrieb ist auf die Zucht und den Vertrieb von medizinischen Blutegeln spezialisiert, die als Arzneimittel in der modernen und alternativen Medizin Anwendung finden. Die Blutegeltherapie steht in engem Zusammenhang mit bewährten Behandlungsmethoden bei Durchblutungsstörungen, Hämatomen sowie Arthrosebeschwerden. Die Verwendung von Blutegeln in der Medizin ist seit Jahrhunderten dokumentiert und erlebt durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse eine Renaissance.

Leistungen und Produkte

Die Biebertaler Blutegelzucht GmbH züchtet und vertreibt Hirudo medicinalis (Europäischer Medizinischer Blutegel) und bietet diese als zugelassenes Arzneimittel für Ärzte und Heilpraktiker an. Diese Blutegel sind zur Anwendung in der Blutegeltherapie, einer anerkannten alternativmedizinischen Methode, bestimmt. Die Zucht findet in speziellen, nach strengen hygienischen Standards geführten Zuchtzentren statt, wo die Egel optimal gedeihen. Der gesamte Prozess, vom Zuchtbeginn bis zur Auslieferung, unterliegt strengen arzneimittelrechtlichen Vorschriften, um höchste Qualität und Sicherheit zu garantieren.

Die Biebertaler Blutegelzucht GmbH ist nicht nur in Deutschland anerkannt, sondern hat sich auch international einen Namen gemacht. Die Zuchtfarmen gelten als eine der weltweit bedeutendsten in diesem Spezialbereich, was durch zahlreiche Zertifizierungen und Auszeichnungen untermauert wird. Die medizinischen Blutegel zeichnen sich durch ihre besondere Qualität aus, die sowohl durch das Zuchtverfahren als auch durch die sorgfältige Auswahl der Nahrungsquelle bestimmt wird.

Regulatorische Einordnung

Die medizinischen Blutegel, die von der Biebertaler Blutegelzucht GmbH angeboten werden, unterliegen in Deutschland dem Arzneimittelgesetz (AMG). Dadurch werden sie nicht nur als medizinisches Produkt anerkannt, sondern müssen auch umfangreiche Qualitätskontrollen bestehen. Die Regulierungen stellen sicher, dass die Blutegel in ihrer Anwendung sicher sind und ihrem therapeutischen Zweck dienen. Die Zulassung unterliegt strengen Auflagen, was die Qualität der Zucht und die Behandlungsmethoden betrifft. In vielen europäischen Ländern gibt es ähnliche Regelungen, die die Verwendung von medizinischen Blutegeln in der Therapie betreffen, was die Position des Unternehmens auf dem Markt weiter stärkt.

Regionale Bedeutung

Der Standort im Landkreis Gießen bietet nicht nur eine naturnahe Umgebung für die Zucht der Blutegel, sondern hat auch eine hohe regionale Bedeutung für die Gesundheitswirtschaft. Die enge Zusammenarbeit mit der Justus-Liebig-Universität Gießen, die im Bereich medizinischer Forschung und Naturheilkunde tätig ist, fördert innovative Ansätze in der Blutegeltherapie. Diese Kooperation ermöglicht es der Biebertaler Blutegelzucht GmbH, stets am Puls der wissenschaftlichen Entwicklungen zu bleiben und neue Therapiemethoden zu erschließen.

Die Region profitiert von den wirtschaftlichen Impulsen, die durch die Biebertaler Blutegelzucht GmbH geschaffen werden. Die Beschäftigungsmöglichkeiten im Unternehmen und der Ausbildungsstandort sind für die lokale Gemeinschaft bedeutend. Außerdem wird durch die Verbreitung von Informationen und Seminaren zur Blutegeltherapie das Bewusstsein für alternative Heilmethoden gefördert.

Besonderheiten der Biebertaler Blutegelzucht GmbH

Die Biebertaler Blutegelzucht GmbH hebt sich durch ihre nachhaltige und ethische Zuchtpraxis von anderen Anbietern ab. Die Blutegel werden artgerecht gehalten und ausschließlich durch natürliche Nahrungsquellen gefüttert, was sich positiv auf die Gesundheit und die Wirksamkeit der Egel auswirkt. Darüber hinaus engagiert sich das Unternehmen kontinuierlich in der Forschung, um die therapeutischen Einsatzmöglichkeiten von Blutegeln weiter zu entwickeln. Workshops und Schulungen für medizinische Fachkräfte bieten eine Plattform, um datenbasierte Erkenntnisse und praktische Fähigkeiten zur Anwendung der Blutegeltherapie zu vermitteln.

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Häufige Fragen zu Biebertaler Blutegelzucht GmbH

Was macht Biebertaler Blutegelzucht GmbH?

Biebertaler Blutegelzucht GmbH züchtet Blutegel für die medizinische und therapeutische Anwendung und versendet sie an einen bestimmten Personenkreis von Ärzten, Heilpraktikern und Apothekern. Außerdem bietet sie in ihrem Shop vor Ort und Online verschiedene Praxismaterialien und Zubehör für jeden Personenkreis an.

Welche Arzneimittel stellt Biebertaler Blutegelzucht GmbH her?

Biebertaler Blutegelzucht GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Gießen. Die Geschichte der Biebertaler Blutegelzucht GmbH Die Biebertaler Blutegelzucht GmbH ist eine weltweit bekannte und anerkannte Institution für die Zucht von medizinischen Blutegel Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen