TRB Chemedica AG

Pharmaunternehmen · München

TRB Chemedica AG ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in München, Bayern. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

TRB Chemedica AG Adresse & Kontakt

Adresse

Otto-Lilienthal-Ring 26
85622 München

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TRB Chemedica AG im Überblick

TRB Chemedica AG ist die deutsche Niederlassung des Schweizer Pharmaunternehmens TRB Chemedica International SA, das seit über 30 Jahren im Bereich der Entwicklung und Herstellung von Hyaluronsäure-Produkten tätig ist. Diese Produkte konzentrieren sich auf die Therapie von Augen- und Gelenkerkrankungen und werden an den Firmensitz in München verteilt. TRB Chemedica verpflichtet sich zur Einhaltung höchster Qualitätsstandards und ist nach ISO 13485 zertifiziert, was die Qualität des Qualitätsmanagementsystems in der Herstellung medizinischer Produkte unterstreicht.

Hyaluronsäure für Augen und Gelenke

TRB Chemedica ist bekannt für hochreine Natriumhyaluronat-Präparate, die nicht nur in der Augenheilkunde, sondern auch in der Orthopädie Anwendung finden. Im ophthalmologischen Bereich vertreibt das Unternehmen Vismed, ein Produkt zur Linderung von Symptomen des trockenen Auges. Vismed zeichnet sich durch seine besonderen Formulierungen aus, die eine optimale Benetzung des Auges fördern und langanhaltende Feuchtigkeit bieten. Darüber hinaus bietet TRB Chemedica chirurgische Viskosupplement-Gele an, die während der Kataraktchirurgie verwendet werden, um den während der Operation auftretenden Druck zu regulieren.

Im orthopädischen Bereich bietet TRB Chemedica intraartikuläre Hyaluronsäure-Injektionen unter den Produktnamen Ostenil und Arthrum an. Diese Produkte sind darauf ausgelegt, Gelenkschmerzen zu lindern und die Symptome von Arthrose zu behandeln. Ostenil ist als reguläres Medikament anerkannt, während Arthrum unter die Klasse der Medizinprodukte fällt, was eine spezifische Regulierungsbehandlung erforderlich macht. Die Produkte werden durch Fachärzte wie Augenärzte und Orthopäden in Deutschland verschrieben und genießen ein hohes Vertrauen aufgrund der nachgewiesenen Effektivität in klinischen Studien.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von TRB Chemedica unterliegen stringentesten regulatorischen Anforderungen, die von nationalen und europäischen Gesundheitsbehörden festgelegt sind. Das Unternehmen ist entsprechend den Vorgaben für Arzneimittel und Medizinprodukte lizensiert und zielt darauf ab, stets auf dem neuesten Stand der regulatorischen Entwicklungen zu bleiben. Die Einhaltung von Good Manufacturing Practices (GMP) ist für die Herstellung der Hyaluronsäure-Präparate unerlässlich, um eine gleichbleibend hohe Qualität und Sicherheit für die Patienten zu gewährleisten. Außerdem führt das Unternehmen regelmäßige Qualitätskontrollen durch und beteiligt sich an post-marketing Überwachungen, um die Sicherheit seiner Produkte kontinuierlich zu überprüfen.

Standort München

München ist als Pharmastandort und Zentrum der bayerischen Medizinlandschaft ein idealer Sitz für TRB Chemedica. Die Stadt bietet nicht nur eine hervorragende Infrastruktur für Forschung und Entwicklung, sondern auch Zugang zu einem breiten Netzwerk von Fachärzten, Kliniken und Universitätseinrichtungen. Von hier aus werden Ophthalmologen, Orthopäden und Rheumatologiefachärzte in Deutschland betreut. TRB Chemedica hat sich zudem aktiv an verschiedenen medizinischen Konferenzen und Fortbildungen beteiligt, um das Wissen über Hyaluronsäure-Produkte in den entsprechenden Fachgruppen zu erweitern und den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis zu fördern.

Zusätzlich engagiert sich TRB Chemedica auch lokal, indem es Initiativen zur Förderung der Gesundheit und Aufklärung von Patienten unterstützt. Die enge Zusammenarbeit mit Fachärzten und Klinikpersonal stellt sicher, dass die neuesten Forschungsergebnisse schnell in die Praxis umgesetzt werden können und die Behandlungsmethoden ständig verbessert werden.

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Häufige Fragen zu TRB Chemedica AG

Was macht TRB Chemedica AG?

TRB Chemedica AG stellt Produkte für Augenheilkunde und Orthopädie her und produziert Nahrungsergänzung mit Calcium, Hyaluronsäure & Kollagen und Omega-3-Fettsäuren. In der Augenheilkunde geht es um Mittel einschließlich Nahrungsergänzung bei trockenen Augen und Hornhautödemen; für die Orthopädie stehen Mittel gegen Arthrose und Sehnenbeschwerden im Sortiment.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen