FARCO-PHARMA GmbH

Pharmaunternehmen · Köln

Das Unternehmen zur Herstellung von pharmazeutischen Präparaten, FARCO-PHARMA mit Sitz in Köln, besteht seit 1964. Es hat sich der Herstellung von therapeutischen Mitteln im urologischen und gynäkologischen Bereich verschrieben. Um 1970 begann es mit dem Export seiner Produkte und ist mittlerweile weltweit vertreten.

FARCO-PHARMA GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Gereonsmühlengasse 1-11
50670 Köln

```html

FARCO-PHARMA GmbH im Überblick

FARCO-PHARMA GmbH in Köln, Nordrhein-Westfalen, ist ein deutsches Pharmaunternehmen, das auf urologische Arzneimittel und HNO-Präparate spezialisiert ist. Das Kölner Unternehmen bringt seit Jahrzehnten Qualitätspräparate in diesen Spezialgebieten auf den deutschen Markt. Als Teil der Riemser Gruppe hat FARCO-PHARMA Zugang zu einem breiten Netzwerk und Ressourcen, die die Entwicklungs- und Vermarktungsprozesse optimieren. Die Verpflichtung zur Qualität und die Ausrichtung auf spezifische Krankheitsbilder sind wesentliche Säulen der Unternehmensphilosophie.

Tätigkeitsfeld und Produkte

FARCO-PHARMA entwickelt und vertreibt Arzneimittel für Urologie und HNO-Heilkunde. Bekannte Produkte sind unter anderem Urol-Präparate für die Blasenhygiene und urologische Erkrankungen sowie Nasensprays und HNO-Therapeutika. Das Unternehmen ist besonders aktiv im Bereich der Behandlung und Prävention von Harnwegserkrankungen, wie Blasenentzündungen, und bietet Lösungen, die den Lebensstandard der Patienten verbessern sollen. Im HNO-Bereich liegt der Fokus auf der Therapie von Allergien und Atemwegserkrankungen, was durch innovative Formulierungen und moderne Verabreichungsmethoden unterstützt wird.

Die Produktpalette umfasst:

  • Urologie: Präparate zur Behandlung von Erkrankungen wie Prostatahyperplasie und Harninkontinenz.
  • HNO-Heilkunde: Nasensprays zur symptomatischen Linderung von Allergien und Erkältungskrankheiten.
  • Blasenhygiene: Produkte zur Unterstützung der Blasenfunktion und -gesundheit.

Die starke Marktstellung in der urologischen Fachtherapie zeigt sich in der engen Zusammenarbeit mit niedergelassenen Urologen und HNO-Ärzten, die auf die Qualität und Wirksamkeit der Produkte vertrauen. Zusätzlich engagiert sich FARCO-PHARMA in Clinical Trials, um neue therapeutische Ansätze zu evaluieren und weiterzuentwickeln.

Regulatorische Einordnung

FARCO-PHARMA unterliegt den strengen Vorgaben der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie der deutschen Arzneimittelbehörde. Die Produkte durchlaufen rigorose Zulassungsverfahren, um die Sicherheit und Wirksamkeit für die Patienten zu gewährleisten. Qualitätskontrollen und die Einhaltung von GMP-Richtlinien (Good Manufacturing Practice) sind für das Unternehmen von größter Bedeutung, um die hohen Standards der pharmazeutischen Industrie zu halten. Darüber hinaus wird Wert auf Transparenz und Kommunikation gelegt, sowohl intern im Unternehmen als auch extern mit Ärzten und Patienten.

Geschichte und Standort Köln

FARCO-PHARMA ist seit vielen Jahren in Köln ansässig und hat sich als Spezialist für urologische Arzneimittel etabliert. Köln als größte Stadt Nordrhein-Westfalens bietet mit dem Universitätsklinikum Köln und zahlreichen Fachkliniken ein starkes medizinisches Umfeld. Unter der Präsenz mehrerer renommierter Bildungseinrichtungen und Gesundheitsanbieter hat sich die Stadt als ein wichtiges Zentrum für medizinische Forschung und Entwicklung profiliert. FARCO-PHARMA nutzt diese Vorteile, um in enger Kooperation mit Forschungseinrichtungen innovative Lösungen zu entwickeln.

Das Unternehmen gehört heute zur Riemser Gruppe und hat somit die Möglichkeit, in einem dynamischen Umfeld zu operieren, das durch synergetische Effekte geprägt ist. Die Geschichte von FARCO-PHARMA spiegelt die Innovationskraft der Region wider und stellt eine Verbindung zwischen traditioneller Pharmazie und modernen, patientenorientierten Ansätzen her.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Nordrhein-Westfalen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

```

Häufige Fragen zu FARCO-PHARMA GmbH

Was macht FARCO-PHARMA GmbH?

Das Unternehmen zur Herstellung von pharmazeutischen Präparaten, FARCO-PHARMA mit Sitz in Köln, besteht seit 1964. Es hat sich der Herstellung von therapeutischen Mitteln im urologischen und gynäkologischen Bereich verschrieben. Um 1970 begann es mit dem Export seiner Produkte und ist mittlerweile weltweit vertreten.

FARCO-PHARMA GmbH in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen