Henry Schein Medical GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1932
Gegründet
22.000+ (global)
Mitarbeiter
Henry Schein Medical GmbH im Überblick
Henry Schein Medical GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der weltweit agierenden Henry Schein Inc., einem führenden Anbieter von Gesundheitslösungen für medizinisches und zahnmedizinisches Fachpersonal. Mit dem Hauptsitz in Berlin spielt das Unternehmen eine Schlüsselrolle auf dem deutschen Markt für medizinische und zahnmedizinische Produkte. Die Unternehmensgruppe wurde 1932 gegründet und hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem der größten Anbieter in der Gesundheitsbranche entwickelt, der in über 30 Ländern tätig ist und mehr als 1 Million Kunden bedient.
Medizinprodukte und Praxisbedarf
Henry Schein Medical bietet eine umfassende Palette von Produkten und Dienstleistungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Arztpraxen, Kliniken und ambulanten Einrichtungen zugeschnitten sind. Das Sortiment umfasst unter anderem:
- Medizinische Geräte: Dazu gehören Ultraschallgeräte, Röntgensysteme und Laborausrüstungen, die den aktuellen technologischen Standards entsprechen.
- Diagnosetests: Hierzu zählen Testkits für Infektionskrankheiten, chemische und klinische Tests, die eine schnelle und präzise Diagnosestellung ermöglichen.
- Verbrauchsmaterialien: Henry Schein bietet Verbrauchsmaterialien wie Handschuhe, Masken, Sterilisationseinheiten sowie Verbandsmaterialien an, die für den täglichen Einsatz unerlässlich sind.
- Praxismanagement-Lösungen: Diese umfassen digitale Lösungen zur Optimierung der Betriebsabläufe in Arztpraxen, einschließlich Software für Terminvereinbarungen, Abrechnung und Patientenmanagement.
Zusätzlich hält das Unternehmen ein Sortiment an pharmazeutischen Produkten vor, das die Bedürfnisse von Arztpraxen im Hinblick auf gängige Arzneimittel abdeckt. Durch die direkte Kooperation mit Herstellern und Lieferanten gewährleistet Henry Schein eine hohe Verfügbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Produkte.
Regulatorische Einordnung
Henry Schein Medical operiert innerhalb der strengen regulatorischen Rahmenbedingungen, die in der Europäischen Union und speziell in Deutschland für Medizinprodukte und pharmazeutische Erzeugnisse gelten. Das Unternehmen erfüllt die Anforderungen der Europäischen Richtlinien für Medizinprodukte (MDR) und der Arzneimittelgesetzgebung (AMG). Die Qualitätssicherung wird durch intern definierte Standards und unabhängige Auditierungen gewährleistet, sodass alle Produkte den gesetzlichen Vorgaben entsprechen und die Sicherheit der Endanwender garantiert ist. Darüber hinaus verfügt Henry Schein über ein effektives Risikomanagement-System, das potenzielle Gefahren frühzeitig identifiziert und geeignete Maßnahmen zur Risikominderung implementiert.
Standort Berlin
Berlin, als Hauptstadt und bedeutendes Zentrum für Gesundheitsversorgung in Deutschland, bietet ideale Rahmenbedingungen für die Tätigkeit von Henry Schein Medical. Die Stadt hat eine hohe Dichte an medizinischen Einrichtungen, darunter zahlreiche Praxen, Fachkliniken und Forschungseinrichtungen. Die zentrale Lage ermöglicht es Henry Schein, sowohl den Außendienst als auch den E-Commerce-Vertrieb effizient zu steuern und in engem Kontakt mit den Kunden zu stehen.
Zusätzlich hat der Standort Berlin strategische Vorteile in Bezug auf Logistik und den Zugang zu innovativen technologischen Entwicklungen durch die Nähe zu Universitäten und Gesundheitseinrichtungen. Henry Schein nutzt diese Synergien, um neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die den sich wandelnden Anforderungen des Gesundheitsmarktes Rechnung tragen.
Besonderheiten und Zukunftsperspektiven
Ein herausragendes Merkmal von Henry Schein Medical ist der Fokus auf Innovation und Digitalisierung im Gesundheitswesen. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in moderne Technologien, um die Arbeitsabläufe in Praxen zu optimieren und die Patientenversorgung zu verbessern. Dazu gehören die Entwicklung von Telemedizinsystemen und die Integration von Künstlicher Intelligenz in Diagnostik und Patientenmanagement.
Die Zukunftsperspektiven für Henry Schein in Deutschland sind vielversprechend. Angesichts der zunehmenden Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen und den sich ändernden Technologien wird das Unternehmen weiterhin daran arbeiten, seine Produktpalette zu erweitern und neue Marktsegmente zu erschließen. Die aktive Teilhabe an Innovationsprozessen in der Gesundheitsbranche wird Henry Schein in eine führende Position bringen und den Beitrag zur Qualität der medizinischen Versorgung in Deutschland weiter steigern.
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```Häufige Fragen zu Henry Schein Medical GmbH
Was macht Henry Schein Medical GmbH?
Henry Schein Medical GmbH ist ein medizinischer Fachhandel mit Angeboten zu Praxisbedarf, technischen Einrichtungen und Pflegebedarf. Dienstleistungen sind Reparatur und Wartung der gelieferten Geräte sowie messtechnische und sicherheitstechnische Kontrollen. Leasingverträge sind dabei möglich. Als Eigenmarke bietet er zusätzlich Desinfektionsmittel an.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.