Henry Schein Medical GmbH

Pharmaunternehmen · Berlin

Henry Schein Medical GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Berlin, Berlin. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Henry Schein Medical GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Öffnungszeiten

Mo-Do: 8:00h - 17:30h

Fr: 8:00h - 14:30h

Adresse

Alt-Moabit 90b
10559 Berlin

Unternehmensprofil

1932

Gegründet

22.000+ (global)

Mitarbeiter

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Henry Schein Medical GmbH im Überblick

Henry Schein Medical GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der weltweit agierenden Henry Schein Inc., einem führenden Anbieter von Gesundheitslösungen für medizinisches und zahnmedizinisches Fachpersonal. Mit dem Hauptsitz in Berlin spielt das Unternehmen eine Schlüsselrolle auf dem deutschen Markt für medizinische und zahnmedizinische Produkte. Die Unternehmensgruppe wurde 1932 gegründet und hat sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem der größten Anbieter in der Gesundheitsbranche entwickelt, der in über 30 Ländern tätig ist und mehr als 1 Million Kunden bedient.

Medizinprodukte und Praxisbedarf

Henry Schein Medical bietet eine umfassende Palette von Produkten und Dienstleistungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Arztpraxen, Kliniken und ambulanten Einrichtungen zugeschnitten sind. Das Sortiment umfasst unter anderem:

  • Medizinische Geräte: Dazu gehören Ultraschallgeräte, Röntgensysteme und Laborausrüstungen, die den aktuellen technologischen Standards entsprechen.
  • Diagnosetests: Hierzu zählen Testkits für Infektionskrankheiten, chemische und klinische Tests, die eine schnelle und präzise Diagnosestellung ermöglichen.
  • Verbrauchsmaterialien: Henry Schein bietet Verbrauchsmaterialien wie Handschuhe, Masken, Sterilisationseinheiten sowie Verbandsmaterialien an, die für den täglichen Einsatz unerlässlich sind.
  • Praxismanagement-Lösungen: Diese umfassen digitale Lösungen zur Optimierung der Betriebsabläufe in Arztpraxen, einschließlich Software für Terminvereinbarungen, Abrechnung und Patientenmanagement.

Zusätzlich hält das Unternehmen ein Sortiment an pharmazeutischen Produkten vor, das die Bedürfnisse von Arztpraxen im Hinblick auf gängige Arzneimittel abdeckt. Durch die direkte Kooperation mit Herstellern und Lieferanten gewährleistet Henry Schein eine hohe Verfügbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Produkte.

Regulatorische Einordnung

Henry Schein Medical operiert innerhalb der strengen regulatorischen Rahmenbedingungen, die in der Europäischen Union und speziell in Deutschland für Medizinprodukte und pharmazeutische Erzeugnisse gelten. Das Unternehmen erfüllt die Anforderungen der Europäischen Richtlinien für Medizinprodukte (MDR) und der Arzneimittelgesetzgebung (AMG). Die Qualitätssicherung wird durch intern definierte Standards und unabhängige Auditierungen gewährleistet, sodass alle Produkte den gesetzlichen Vorgaben entsprechen und die Sicherheit der Endanwender garantiert ist. Darüber hinaus verfügt Henry Schein über ein effektives Risikomanagement-System, das potenzielle Gefahren frühzeitig identifiziert und geeignete Maßnahmen zur Risikominderung implementiert.

Standort Berlin

Berlin, als Hauptstadt und bedeutendes Zentrum für Gesundheitsversorgung in Deutschland, bietet ideale Rahmenbedingungen für die Tätigkeit von Henry Schein Medical. Die Stadt hat eine hohe Dichte an medizinischen Einrichtungen, darunter zahlreiche Praxen, Fachkliniken und Forschungseinrichtungen. Die zentrale Lage ermöglicht es Henry Schein, sowohl den Außendienst als auch den E-Commerce-Vertrieb effizient zu steuern und in engem Kontakt mit den Kunden zu stehen.

Zusätzlich hat der Standort Berlin strategische Vorteile in Bezug auf Logistik und den Zugang zu innovativen technologischen Entwicklungen durch die Nähe zu Universitäten und Gesundheitseinrichtungen. Henry Schein nutzt diese Synergien, um neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die den sich wandelnden Anforderungen des Gesundheitsmarktes Rechnung tragen.

Besonderheiten und Zukunftsperspektiven

Ein herausragendes Merkmal von Henry Schein Medical ist der Fokus auf Innovation und Digitalisierung im Gesundheitswesen. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in moderne Technologien, um die Arbeitsabläufe in Praxen zu optimieren und die Patientenversorgung zu verbessern. Dazu gehören die Entwicklung von Telemedizinsystemen und die Integration von Künstlicher Intelligenz in Diagnostik und Patientenmanagement.

Die Zukunftsperspektiven für Henry Schein in Deutschland sind vielversprechend. Angesichts der zunehmenden Nachfrage nach Gesundheitsdienstleistungen und den sich ändernden Technologien wird das Unternehmen weiterhin daran arbeiten, seine Produktpalette zu erweitern und neue Marktsegmente zu erschließen. Die aktive Teilhabe an Innovationsprozessen in der Gesundheitsbranche wird Henry Schein in eine führende Position bringen und den Beitrag zur Qualität der medizinischen Versorgung in Deutschland weiter steigern.

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Häufige Fragen zu Henry Schein Medical GmbH

Was macht Henry Schein Medical GmbH?

Henry Schein Medical GmbH ist ein medizinischer Fachhandel mit Angeboten zu Praxisbedarf, technischen Einrichtungen und Pflegebedarf. Dienstleistungen sind Reparatur und Wartung der gelieferten Geräte sowie messtechnische und sicherheitstechnische Kontrollen. Leasingverträge sind dabei möglich. Als Eigenmarke bietet er zusätzlich Desinfektionsmittel an.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen