Komtur

Pharmagrosshandel · Freiburg im Breisgau

Komtur Pharmaceuticals in Freiburg im Breisgau ist ein international führendes Pharmaunternehmen mit 60 Jahren Erfahrung in Spezialimporten, klinischer Studienversorgung, kontrollierter Substanzverteilung und globaler Pharmalogistik.

Komtur Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Am Flughafen 6
79108 Freiburg im Breisgau

Unternehmensprofil

Spezialisierungen

Special Imports & Supply, Clinical Trial Supply, Controlled Drugs

Komtur: Pharmazeutischer Großhandel im Dreiländereck

Komtur wurde 1995 gegründet und beliefert als pharmazeutischer Großhändler Apotheken und Kliniken in der Regio TriRhena — dem Dreiländereck zwischen Deutschland, der Schweiz und Frankreich — von Freiburg im Breisgau in Baden-Württemberg aus. Das Unternehmen konzentriert sich auf den Handel mit Arzneimitteln und pharmazeutischen Produkten für dieses grenzüberschreitende Versorgungsgebiet.

Leistungen und Produkte

Komtur bietet nicht nur eine breite Palette von Human-Arzneimitteln an, sondern auch Generika und OTC-Produkte (Over-the-Counter). Die Produktpalette umfasst unter anderem:

  • Verschreibungspflichtige Medikamente (Rx)
  • Generische Arzneimittel
  • Freiverkäufliche Medikamente (OTC)
  • Medizinprodukte und Hilfsmittel
  • Kosmetika und Pflegeprodukte

Das Unternehmen ist gemäß § 52a des Arzneimittelgesetzes (AMG) als pharmazeutischer Großhändler zugelassen und erfüllt alle Anforderungen der Guten Vertriebspraxis (GDP). Diese Normen stellen sicher, dass alle pharmazeutischen Produkte in einem sicheren und ordnungsgemäßen Zustand transportiert und gelagert werden. Die Lage in Grenznähe zur Schweiz und zu Frankreich ermöglicht einen Zugang zu EU-übergreifenden Märkten. Durch die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern kann Komtur auch im internationalen Handel Anforderungen erfüllen, die über die Standards in Deutschland hinausgehen.

Standort Freiburg im Breisgau / Baden-Württemberg

Freiburg im Breisgau beherbergt mit dem Universitätsklinikum Freiburg einen der größten Arzneimittelabnehmer der Region Oberrhein. Die Nähe zu Forschungseinrichtungen erleichtert die Aufnahme neuer Produkte in das Portfolio. Über Kooperationen mit Kliniken und Apotheken im Umland ist Komtur in die regionale Gesundheitsversorgung eingebunden. Das Unternehmen engagiert sich darüber hinaus in lokalen Projekten und gemeinnützigen Initiativen in der Region.

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Häufige Fragen zu Komtur

Worauf ist Komtur Pharmaceuticals spezialisiert?

Komtur ist spezialisiert auf Spezialimporte, klinische Studienversorgung, Spezialverteilung und die Distribution kontrollierter Substanzen inklusive Betäubungsmittel mit globaler Infrastruktur.

Wie lange ist Komtur bereits am Markt tätig?

Komtur Pharmaceuticals blickt auf über 60 Jahre Erfahrung im Bereich der komplexen Arzneimittelbeschaffung und -distribution zurück.

In welchen Ländern ist Komtur tätig?

Komtur ist weltweit aktiv und verfügt über eine globale Infrastruktur mit lokalem Expertenwissen in verschiedenen Regionen Europas, Amerikas und Asiens.

Was ist das securPharm-System?

securPharm ist das deutsche System zur Echtheitsprüfung von Arzneimitteln. Seit Februar 2019 müssen verschreibungspflichtige Arzneimittel beim Großhandel und in der Apotheke über den Data-Matrix-Code auf der Verpackung verifiziert werden. Das System schützt vor Arzneimittelfälschungen in der legalen Lieferkette.

Wie schnell liefert der Pharmagroßhandel?

Der pharmazeutische Großhandel in Deutschland beliefert Apotheken in der Regel mehrmals täglich – oft innerhalb von 1-3 Stunden nach Bestellung. Dieses Vollsortiment-Modell mit Schnellbelieferung ist ein wesentlicher Bestandteil der flächendeckenden Arzneimittelversorgung und weltweit nahezu einzigartig.

Was ist eine Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG?

Die Großhandelserlaubnis ist die behördliche Genehmigung für den Großhandel mit Arzneimitteln. Sie wird von der zuständigen Landesbehörde erteilt und setzt angemessene Räumlichkeiten, qualifiziertes Personal, ein GDP-konformes Qualitätsmanagementsystem und eine verantwortliche Person voraus.

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Über Pharmagrosshandel

Der pharmazeutische Großhandel ist das Bindeglied zwischen Herstellern und Apotheken: Vollversorgende Großhändler beliefern Deutschlands rund 16.600 Apotheken mehrmals täglich mit einem Sortiment von über 100.000 Artikeln. Die Tätigkeit ist nach § 52a AMG erlaubnispflichtig und an die EU-Leitlinien für Gute Vertriebspraxis (GDP) gebunden, von der lückenlosen Kühlkette bis zum Fälschungsschutz über securPharm. Acht vollversorgende Unternehmen mit rund 100 Niederlassungen prägen den Markt; die drei größten, PHOENIX, NOWEDA und Alliance Healthcare, decken zusammen rund drei Viertel ab. Neben den Vollsortimentern gibt es Spezialgroßhändler für Importe, Betäubungsmittel oder gekühlte Biologika. Im Verzeichnis finden Sie zugelassene Pharmagroßhändler nach Bundesland und Stadt, mit Kontaktdaten für die Beschaffung.

Der pharmazeutische Großhandel in Deutschland

Führende Pharmagroßhändler in Deutschland

Vollsortimenter und Spezialgroßhandel

Zulassung nach § 52a AMG und Gute Vertriebspraxis (GDP)

Fälschungsschutz: securPharm und die Lieferkette

Preisbildung im Großhandel

Pharmagroßhändler für Ihre Beschaffung finden

Was macht ein Pharmagroßhandel?

Der pharmazeutische Großhandel kauft Arzneimittel bei Herstellern und beliefert Apotheken und Krankenhäuser. Vollversorger halten das gesamte Sortiment vor und liefern mehrmals täglich, oft innerhalb weniger Stunden. So sichern sie die schnelle Verfügbarkeit in der Fläche.

Welche Erlaubnis braucht ein pharmazeutischer Großhandel?

Eine Großhandelserlaubnis nach § 52a Arzneimittelgesetz. Voraussetzung ist die Einhaltung der EU-Leitlinien für die Gute Vertriebspraxis (GDP) mit temperaturgeführter Lagerung, einer sachkundigen verantwortlichen Person und lückenloser Rückverfolgbarkeit. Erteilt wird sie von den Landesbehörden.

Wer sind die größten Pharmagroßhändler in Deutschland?

Zu den führenden Vollversorgern zählen PHOENIX (Mannheim), NOWEDA (Essen), Sanacorp (Planegg) und Alliance Healthcare mit der Marke GEHE (Frankfurt). PHOENIX, NOWEDA und Alliance Healthcare decken zusammen rund drei Viertel des Marktes ab.

Was unterscheidet Vollsortimenter und Spezialgroßhändler?

Ein Vollsortimenter führt herstellerneutral das komplette Arzneimittelsortiment und beliefert alle Apotheken flächendeckend. Ein Spezial- oder Kurzsortimenter bedient Nischen wie Importe, Betäubungsmittel oder gekühlte Biologika. Vollsortimenter sind der Hauptlieferant, Spezialgroßhändler ergänzen.

Wie hoch ist die Großhandelsspanne bei rezeptpflichtigen Arzneimitteln?

Die Arzneimittelpreisverordnung sieht einen Festzuschlag von 73 Cent je Packung plus höchstens 3,15 Prozent des Abgabepreises vor, gedeckelt bei 37,80 Euro. Bei sehr teuren Arzneimitteln greift die Deckelung.

Was ist securPharm?

securPharm ist das deutsche System zum Schutz vor Arzneimittelfälschungen. Seit Februar 2019 trägt jede Packung rezeptpflichtiger Arzneimittel einen individuellen 2D-Code und eine Erstöffnungssicherung; Großhandel und Apotheke prüfen die Echtheit Ende zu Ende.

Wie wichtig ist die Kühlkette im Pharmagroßhandel?

Sehr wichtig. Viele Arzneimittel, etwa Impfstoffe und Biologika, müssen durchgehend gekühlt gelagert und transportiert werden. Die GDP-Leitlinien verlangen eine kontinuierliche Temperaturüberwachung über die gesamte Lieferkette.

Wie finde ich einen zugelassenen Pharmagroßhändler?

Auf Sanoliste sind Pharmagroßhändler nach Bundesland und Stadt verzeichnet, mit Adresse, Telefon und Website. So finden Apotheken und Kliniken gezielt Vollsortimenter und Spezialgroßhändler in ihrer Region.

Pharmagroßhandel oder Arzneimittelvermittler, was ist der Unterschied?

Ein Pharmagroßhändler besitzt, lagert und liefert Arzneimittel physisch und braucht eine Erlaubnis nach § 52a AMG. Ein Arzneimittelvermittler stellt nur den Handel zwischen Parteien her, ohne selbst Eigentum an der Ware zu erwerben, und ist registrierungspflichtig.

Warum gibt es Lieferengpässe trotz Großhandel?

Der Großhandel hält Lager vor und sucht bei Engpässen Alternativen, kann fehlende Produktion aber nicht ersetzen. Ursachen liegen meist bei Herstellung und Wirkstoffversorgung; der Gesetzgeber hat 2023 mit dem Lieferengpassbekämpfungsgesetz reagiert.

Zuletzt aktualisiert: 03.07.2026 · Kategorie: Pharmagrosshandel