Micro Labs GmbH

Pharmaunternehmen · Frankfurt am Main

Micro Labs GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main, Hessen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Micro Labs GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Lyoner Str. 14
60528 Frankfurt am Main

Unternehmensprofil

1973

Gegründet

~10.000 (global)

Mitarbeiter

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Micro Labs GmbH im Überblick

Micro Labs GmbH ist die europäische Niederlassung von Micro Labs Limited, einem der schnell wachsenden indischen Pharmaunternehmen mit Fokus auf Generika und API-Produktion. Die Niederlassung hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und spielt eine bedeutende Rolle im europäischen Arzneimittelmarkt. Gegründet im Jahr 1973, hat Micro Labs Limited über die Jahre ein starkes Wachstum erlebt und ist heute in über 80 Ländern vertreten. Die Frankfurt-Niederlassung konzentriert sich auf die Bereitstellung von innovativen Behandlungsmöglichkeiten und hochwertigen Arzneimitteln für den deutschen Markt und darüber hinaus.

Generika und API-Portfolio

Micro Labs ist auf generische Arzneimittel in den Therapiebereichen Kardiologie, Neurologie, Dermatologie und Antibiotika spezialisiert. Das Unternehmen vertreibt in Deutschland ein wachsendes Generika-Portfolio über pharmazeutische Großhändler und Apotheken. Zu den wichtigsten Produkten gehören Wirkstoffe zur Behandlung von Bluthochdruck, Antidepressiva sowie dermatologische Präparate zur Behandlung von Hauterkrankungen. Diese Arzneimittel sind nicht nur kostengünstige Alternativen zu Markenprodukten, sondern bieten auch hohe therapeutische Wirksamkeit.

Zusätzlich zum Generika-Portfolio bietet Micro Labs auch Active Pharmaceutical Ingredients (APIs) an. Diese Wirkstoffe sind essenziell für die Arzneimittelproduktion und werden unter strengen GMP (Good Manufacturing Practice) Richtlinien hergestellt. Die GMP-zertifizierten Produktionsstätten in Indien sichern hohe Qualitätsstandards für den deutschen und europäischen Markt. Diese hohe Qualität wurde durch zahlreiche Zertifizierungen anerkannt, darunter ISO-Standards, die bestätigen, dass die Produkte den internationalen Anforderungen gerecht werden.

Regulatorische Einordnung

Die Regulierungsbehörden in Deutschland und der Europäischen Union haben strenge Vorschriften zur Gewährleistung der Arzneimittelsicherheit und -wirksamkeit. Micro Labs GmbH setzt strenge Compliance-Richtlinien um, die sicherstellen, dass alle Produkte den europäischen Arzneimittelrichtlinien entsprechen. Jedes Produkt durchläuft umfassende Tests und erforderliche klinische Studien, um die Wirksamkeit und Sicherheit für den Patienten zu gewährleisten. Dies ist besonders wichtig im Rahmen der im Jahr 2019 überarbeiteten EU-Arzneimittelgesetzgebung, die forscht, die Sicherheit von Medikamenten zu verbessern.

Standort Frankfurt am Main

Frankfurt als Finanz- und Pharmazentrum Deutschlands bietet Micro Labs GmbH eine ideale Basis für den europäischen Generikavertrieb. Von Frankfurt aus werden deutsche Apotheken, Kliniken und pharmazeutische Großhändler mit Generika-Produkten versorgt. Der Standort ermöglicht eine direkte Anbindung an wichtige Logistik- und Vertriebswege innerhalb Deutschlands sowie zu anderen europäischen Ländern, was eine schnelle und effiziente Versorgung der Marktanforderungen sicherstellt.

Ein besonderes Merkmal von Micro Labs in Frankfurt ist das Engangement für lokale Initiativen. Das Unternehmen beteiligt sich regelmäßig an Fachmessen und Konferenzen, um mit anderen Akteuren der Branche in den Dialog zu treten, aktuelle Entwicklungen zu verfolgen und zukünftige Trends zu identifizieren. Darüber hinaus fördert Micro Labs aktiv die Ausbildung von Fachkräften im Gesundheits- und Pharmasektor, indem es Kooperationen mit Hochschulen und Ausbildungszentren eingeht.

Regionale Bedeutung

In der Region Hessen und darüber hinaus spielt Micro Labs eine signifikante Rolle bei der Bereitstellung von Arzneimitteln für Patienten. Angesichts der stetig steigenden Nachfrage nach kostengünstigen Medikamenten trägt das Unternehmen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Deutschland bei. Die Verfügbarkeit von hochwertigen Generika hat nicht nur wirtschaftliche Vorteile, sondern verbessert auch den Zugang zu medizinischen Behandlungen für breitere Bevölkerungsschichten. Hierdurch wird die regionale Gesundheit nachhaltig gefördert, was besonders in Zeiten hoher Gesundheitsausgaben von großer Bedeutung ist.

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Häufige Fragen zu Micro Labs GmbH

Was macht Micro Labs GmbH?

Micro Labs GmbH hat sich auf Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Generika spezialisiert. Die Mittel sind für die Kardiologie, die Diabetologie, die Dermatologie, das zentrale Nervensystem und die Infektiologie gedacht. Auch spezielle Schmerzmittel und Mittel für die Augenheilkunde sind im Programm.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen