InfectoPharm Arzneimittel u. Consilium GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1987
Gegründet
~250
Mitarbeiter
InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH im Überblick
Die InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH hat sich im Landkreis Bergstraße als einer der führenden Anbieter in der Entwicklung und Vermarktung von Arzneimitteln etabliert, die auf die speziellen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zugeschnitten sind. Die Spezialisierung auf Antiinfektiva und padiatrische Arzneimittel unterstreicht die Expertise des Unternehmens, insbesondere in den Bereichen der Infektionsmedizin und Kinderheilkunde. Die Kombination aus forscherischem Know-how und einem tiefen Verständnis der kindlichen Physiologie ermöglicht es InfectoPharm, innovative Lösungen anzubieten, die sowohl wirksam als auch sicher sind.
Leistungen und Produkte
InfectoPharm hat ein gut strukturiertes Portfolio entwickelt, das gezielt auf die Behandlung von Infektionskrankheiten ausgerichtet ist. Zu den Hauptproduktbereichen zählen:
- Antiinfektiva: Hierzu gehören verschiedene Präparate auf der Basis von Amoxicillin und anderen Antibiotika, die bei bakteriellen Infektionen Anwendung finden.
- Antivirale Mittel: Diese Kategorie adressiert virale Infektionen, die bei Kindern häufig vorkommen.
- Antipyretika: Fiebersenkende Mittel sind besonders wichtig im Umgang mit fieberhaften Erkrankungen, die bei kleinen Patienten häufig auftreten.
- Parasitenmittel: Diese Produkte sind entscheidend zur Behandlung von Infektionen mit Würmern und anderen Parasiten, die gerade im Kindesalter vorkommen können.
Ein besonderes Merkmal der Angebote von InfectoPharm sind die kinderfreundlichen Darreichungsformen, wie Säfte und Granulate, die die Akzeptanz und Einfachheit der Einnahme erhöhen. Diese Formulierungen haben zu einem bedeutenden Vertrauen bei Ärzten und Familien in Deutschland und Europa geführt.
Regulatorische Einordnung
InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH unterliegt der strengen Aufsicht durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Alle Produktentwicklungen durchlaufen umfassende klinische Prüfungen, die sicherstellen, dass die Arzneimittel sowohl hinsichtlich Wirksamkeit als auch Unbedenklichkeit für die spezifische Zielgruppe der Kinder gründlich getestet werden. Die Einhaltung der Richtlinien zur Arzneimittelsicherheit und -qualität ist für das Unternehmen von höchster Bedeutung, um das Vertrauen von Ärzten und Patienten zu wahren und mögliche Risiken zu minimieren.
Regionale Bedeutung
Der Standort im Landkreis Bergstraße ist strategisch vorteilhaft für InfectoPharm. Die Nähe zu großen Universitätskliniken wie dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) und dem Universitätsklinikum Heidelberg fördert den Austausch und die Zusammenarbeit mit medizinischen Fachleuten. Diese Anbindung an akademische Institutionen ermöglicht nicht nur den Zugang zu den neuesten Forschungsergebnissen, sondern auch zur Rekrutierung von Talenten im pharmazeutischen Sektor.
Darüber hinaus profitiert InfectoPharm vom Austausch innerhalb der hessischen Pharmabranche, die für ihre Innovationskraft und Forschungsstärke bekannt ist. Kooperationen mit anderen regionalen Firmen und Forschungseinrichtungen unterstützen die kontinuierliche Entwicklung neuer Produkte und Therapien.
Besonderheiten von InfectoPharm
Ein herausragendes Merkmal von InfectoPharm besteht in derstarken Ausrichtung auf Kinderheilkunde und die daraus folgende Anpassung der Wirkstoffe und Darreichungsformen. Darüber hinaus stellt das Unternehmen sicher, dass alle Produkte der höchsten Sicherheitsstandards entsprechen und die Bedürfnisse der jungen Patienten in den Mittelpunkt rücken. Die enge Zusammenarbeit mit Kinderärzten und Pädiatern ermöglicht eine Rückmeldung direkt aus der Praxis, was zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Produkte führt.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Hessen | Pharmagrosshandel
```Häufige Fragen zu InfectoPharm Arzneimittel u. Consilium GmbH
Was macht InfectoPharm?
InfectoPharm Arzneimittel u. Consilium GmbH stellt verschreibungspflichtige und verschreibungsfreie Medikamente her, bei denen Wirksamkeit und Darreichungsform so konzipiert sind, dass sie von Kindern gut vertragen werden. Ein anderer Schwerpunkt ist die Erforschung spezieller Wirkstoffe gegen resistente Bakterien.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.