Nordic Pharma GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
2005
Gegründet
400+
Mitarbeiter
Nordic Pharma GmbH im Überblick
Nordic Pharma GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der Nordic Pharma Group, einem europäischen Spezialpharmaunternehmen mit Hauptsitz in Paris (Frankreich). Gegründet im Jahr 2005, hat sich Nordic Pharma auf die Entwicklung und Vermarktung von Spezialtherapeutika in ausgewählten therapeutischen Nischen konzentriert. Diese Nischen zeichnen sich oft dadurch aus, dass der Wettbewerb durch Generika relativ gering ist, wodurch das Unternehmen einzigartige Marktvorteile erzielen kann. Mit einer Präsenz in mehr als 20 europäischen Ländern und rund 400 Mitarbeitenden auf dem Kontinent stellt Nordic Pharma sicher, dass innovative Produkte schnell und effizient auf den Markt kommen. Die Niederlassung in München ist besonders wichtig, da sie die Verantwortung für den deutschsprachigen Markt (Deutschland, Österreich, Schweiz) trägt und somit eine bedeutende Rolle in der regionalen Gesundheitsversorgung spielt.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Nordic Pharma ist in Deutschland in mehreren Therapiebereichen aktiv, was zur Schaffung eines diversifizierten Portfolios beiträgt. Im Bereich Gastroenterologie bietet das Unternehmen unter anderem Valganciclovir-Präparate an, die speziell für Organtransplantierte entwickelt wurden. Diese antiviralen Spezialitäten sind entscheidend für die postoperativen Behandlungsregime, da sie das Risiko von Virusinfektionen signifikant reduzieren. Im Bereich Rheumatologie und Orthopädie vertreibt Nordic Pharma Hyaluronsäurepräparate, die in intraartikulären Injektionen verwendet werden. Diese Behandlungen sind besonders bei Osteoarthritis prevalent, wobei der Fokus auf Gonarthrose, also der Kniearthrose, liegt. Continuing with its focus on spezifische Nischenmärkte, bedient Nordic Pharma auch die Bereiche Dermatologie und Frauentherapeutika. Hierbei handelt es sich um Produkte, die häufig durch Lizenzierungsvereinbarungen mit internationalen Produzenten in den deutschen Markt eingeführt werden. Es werden auch Produkte angeboten, die bereits in anderen Märkten erfolgreich sind, was die Notwendigkeit umfangreicher klinischer Studien vermeidet und gleichzeitig Innovation in etablierten Therapieansätzen fördert.
Regulierung & Strategie
Die Produkte von Nordic Pharma werden sorgfältig ausgewählt, um sicherzustellen, dass sie den spezifischen Anforderungen der europäischen Märkte entsprechen. Der Vertrieb erfolgt hauptsächlich über lizenzierte Produkte, die aus dem asiatisch-pazifischen Raum oder anderen internationalen Märkten stammen. Diese strategische Ausrichtung ermöglicht es dem Unternehmen, die Vorteile von globalen Innovationen zu nutzen und gleichzeitig lokale Bedürfnisse zu adressieren. Alle Produkte unterliegen strengen Regulierungsvorgaben durch das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sowie der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), was die Sicherheits- und Effizienzstandards der Produkte gewährleistet. Nordic Pharma ist zudem Mitglied im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI), was die Vernetzung mit anderen Akteuren der Arzneimittelbranche fördert und aktuelle Entwicklungen in der Pharmapolitik und Regulierung für das Unternehmen aufbereitet. Diese Mitgliedschaften sowie die fortlaufende Analyse der Marktentwicklungen spielen eine zentrale Rolle in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens. In einem sich ständig verändernden Gesundheitsumfeld positioniert sich Nordic Pharma durch eine intelligente Produktstrategie und ein starkes regulatorisches Verständnis, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Regionale Bedeutung
Die Bedeutung von Nordic Pharma GmbH erstreckt sich über die reinen Geschäftszahlen hinaus und umfasst auch den sozialen Einfluss auf die Region München sowie die angrenzenden deutschsprachigen Länder. Als Arbeitgeber bietet Nordic Pharma nicht nur zahlreiche Arbeitsplätze, sondern engagiert sich auch aktiv in sozialen und gesundheitsfördernden Programmen, die dem Wohl der Gemeinschaft dienen. Darüber hinaus kooperiert das Unternehmen mit lokalen Gesundheitseinrichtungen, um Patienten eine bestmögliche Behandlung durch den Zugang zu innovativen Therapien zu ermöglichen. Diese Verantwortung unterstreicht das Engagement von Nordic Pharma, einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft auszuüben und die Lebensqualität der Menschen in der Region nachhaltig zu verbessern.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Bayern oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Nordic Pharma GmbH
Was macht Nordic Pharma GmbH?
Nordic Pharma GmbH hat sich als deutsches Tochterunternehmen der Nordic Group auf Marketing und Vertrieb fokussiert. Therapiegebiete sind Gynäkologie, Rheumatologie und Onkologie. Anderen Herstellern bietet sie Unterstützung an bei Vermarktung und Registrierung ihrer Arzneiprodukte.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.