Pharmore GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
Spezialisierungen
Einzelimport nach §73 AMG, Krankenhausapotheke, Versorgungsengpässe
Pharmore GmbH – Generika und apothekenpflichtige Arzneimittel
Die Pharmore GmbH in Steinfurt (Nordrhein-Westfalen) vertreibt Generika und apothekenpflichtige Arzneimittel. Das Unternehmen beliefert Apotheken und den Pharmagroßhandel auf lokaler und bundesweiter Ebene.
Leistungen und Produkte
Das Produktportfolio umfasst Generika aus verschiedenen Therapiebereichen: Schmerztherapie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Antibiotika und dermatologische Präparate. Hinzu kommen OTC-Produkte (Over-the-Counter) für die Selbstmedikation.
- Generika: Medikamente, die nach Ablauf des Patentschutzes der Originalpräparate hergestellt werden und in ihrer Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit diesen entsprechen.
- OTC-Produkte: Arzneimittel, die ohne Rezept in Apotheken und Drogerien erhältlich sind und zur Selbstbehandlung von Erkrankungen dienen.
Alle Produkte besitzen eine gültige Arzneimittelzulassung und unterliegen Qualitätskontrollen in Zusammenarbeit mit GMP-zertifizierten Herstellern. Die Lagerung erfolgt GDP-konform, die Logistik gewährleistet die Produktqualität bis zur Abgabe.
Regulatorische Einordnung
Pharmore unterliegt der Arzneimittelverordnung (AMG), die die Grundlagen für Zulassung, Herstellung und Vertrieb von Arzneimitteln in Deutschland festlegt. Alle Produkte müssen vor dem Vertrieb auf Sicherheit und Wirksamkeit überprüft werden.
Das Unternehmen richtet sich nach den Richtlinien der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Die Einhaltung dieser regulatorischen Vorgaben stellt sicher, dass die Produkte die erforderlichen Qualitäts- und Sicherheitsstandards erfüllen.
Standort Steinfurt / Nordrhein-Westfalen
Steinfurt liegt im Münsterland und ist Standort mehrerer mittelständischer Unternehmen, die in enger Kooperation miteinander arbeiten. Pharmore nutzt diese regionale Vernetzung und profitiert von Synergien im Umfeld.
Die Anbindung an die Autobahnen zu Münster und Osnabrück sowie die Nähe zur niederländischen Grenze ermöglichen effiziente Logistik und Vertriebsmöglichkeiten über die Landesgrenze hinaus. Dies unterstützt den Pharmagroßhandel in einem globalisierten Markt.
Pharmore setzt auf Qualitätsstandards und Kundenservice. Das Unternehmen kooperiert mit regionalen Akteuren des Gesundheitssektors.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Nordrhein-Westfalen | Pharmagrosshandel
```Häufige Fragen zu Pharmore GmbH
Was macht Pharmore GmbH?
Pharmore GmbH ist ein Großhandel für Arzneimittel und Medizinprodukte, der mit Einzelimporten Medikamente bereits vor der Zulassung zur Verfügung stellt, um damit Versorgungslücken zu schließen. Außerdem bietet er eine Palette von Arzneimitteln mit deutscher Zulassung an.
Welche Arzneimittel stellt Pharmore GmbH her?
Pharmore GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Steinfurt. Über Pharmore GmbH Die Pharmore GmbH ist ein in Deutschland ansässiges Unternehmen, das sich auf den Vertrieb von pharmazeutischen Produkten spezialisiert hat. Es bietet eine brei Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.