Heraeus Medical GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
~800
Mitarbeiter
Heraeus Medical GmbH im Überblick
Die Heraeus Medical GmbH, ansässig im Hochtaunuskreis, ist ein weltweit führender Hersteller von Knochenzement und orthopädischen Biomaterialien. Als Tochtergesellschaft des Heraeus-Konzerns profitiert das Unternehmen von mehr als 160 Jahren Erfahrung in der Materialwissenschaft und Innovation. Heraeus Medical hat sich durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung einen Namen gemacht und ist bekannt für das PALACOS-Knochenzement-System, das zu den meistverwendeten Knochenzementen in der Orthopädie und Traumatologie zählt. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensqualität von Patienten durch fortschrittliche Medizintechnologie zu verbessern.
Leistungen und Produkte
Heraeus Medical bietet eine breite Palette an Produkten, die speziell für die Herausforderungen in der Orthopädie und Traumatologie entwickelt wurden. Zu den Hauptprodukten gehören:
- Knochenzement: Das PALACOS-System, das sowohl in der primären als auch in der revisionschirurgischen Anwendung weit verbreitet ist, zeichnet sich durch eine einzigartige Formulierung aus, die eine sichere Verankerung der Prothesen im Knochen gewährleistet.
- Antiinfektive Zemente: Das Unternehmen produziert Gentamicin-enthaltende Knochenzemente, die das Risiko von postoperative Infektionen verringern und so entscheidend zum Behandlungserfolg beitragen.
- Orthopädische Biomaterialien: Heraeus Medical entwickelt auch neuartige Biomaterialien, die für regenerative therapeutische Ansätze in der Orthopädie geeignet sind.
Die Produkte werden in orthopädischen Kliniken und Traumazentren weltweit eingesetzt, was die internationale Reichweite des Unternehmens zeigt. Heraeus Medical unterliegt strengen regulatorischen Anforderungen und verpflichtet sich, alle Produkte entsprechend den internationalen Normen und Richtlinien zu entwickeln und herzustellen.
Regulatorische Einordnung
Als Anbieter von medizinischen Produkten steht Heraeus Medical unter strengen regulatorischen Auflagen. Die Produkte sind gemäß den europäischen Richtlinien für Medizinprodukte (MDR) sowie den entsprechenden internationalen Standards zertifiziert. Diese Regulierung stellt sicher, dass die Produkte nicht nur sicher sind, sondern auch die höchsten Qualitätsstandards erfüllen. Heraeus Medical beteiligt sich aktiv an der kontinuierlichen Qualitätssicherung und unterliegt regelmäßigen Audits durch die zuständigen Behörden, um die Einhaltung dieser Standards zu garantieren.
Regionale Bedeutung
Der Hochtaunuskreis ist nicht nur geografisch günstig gelegen, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle als Standort für pharmazeutische und medizintechnische Unternehmen. Die Nähe zu Frankfurt am Main ermöglicht es Heraeus Medical, schnell auf die Anforderungen des globalen Marktes zu reagieren. Die Region profitiert von einem starken Netzwerk an Partnern in Forschung, Entwicklung und Produktion, was einer Vielzahl von Unternehmen zugutekommt. Zudem ist der Hochtaunuskreis bekannt für eine hohe Lebensqualität, was es erleichtert, hochqualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.
Besonderheiten
Ein herausragendes Merkmal von Heraeus Medical ist das Engagement für Innovation und Nachhaltigkeit. Das Unternehmen investiert regelmäßig in Forschung und Entwicklung, um neue Produkte und Verfahren zu entwickeln, die den Bedürfnissen von Chirurgen und Patienten gerecht werden. Heraeus Medical legt außerdem großen Wert auf Umweltschutz und sozial verantwortliches Handeln, was in ihren Produktionsprozessen und Unternehmensstrategien verankert ist. Darüber hinaus ist Heraeus Medical stark in der Ausbildung und Förderung von Nachwuchskräften engagiert, um die nächste Generation von Innovatoren im Bereich der Medizintechnik zu unterstützen.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Hessen | Medizintechnik
```Häufige Fragen zu Heraeus Medical GmbH
Was macht Heraeus Medical GmbH?
Die Heraeus Medical GmbH hat sich auf die Herstellung von Knochenzementen für die chirurgische Orthopädie und die Traumatologie spezialisiert. Die Knochenzemente kommen in der Endoprothetik zum Einsatz, wo sie Knie-, Hüft- oder Sprunggelenke ersetzen. Ferner entwickelt, produzieren und liefert sie innovative Lösungen für die klinischen Bereiche Fixierung, Regeneration und Infektionsmanagement.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis
Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.
Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?
Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.