Heraeus Medical GmbH

Pharmaunternehmen · Hochtaunuskreis

Heraeus Medical GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Hochtaunuskreis, Hessen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Heraeus Medical GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Philipp-Reis-Str. 8-13
61273 Hochtaunuskreis

Unternehmensprofil

~800

Mitarbeiter

```html

Heraeus Medical GmbH im Überblick

Die Heraeus Medical GmbH, ansässig im Hochtaunuskreis, ist ein weltweit führender Hersteller von Knochenzement und orthopädischen Biomaterialien. Als Tochtergesellschaft des Heraeus-Konzerns profitiert das Unternehmen von mehr als 160 Jahren Erfahrung in der Materialwissenschaft und Innovation. Heraeus Medical hat sich durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung einen Namen gemacht und ist bekannt für das PALACOS-Knochenzement-System, das zu den meistverwendeten Knochenzementen in der Orthopädie und Traumatologie zählt. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebensqualität von Patienten durch fortschrittliche Medizintechnologie zu verbessern.

Leistungen und Produkte

Heraeus Medical bietet eine breite Palette an Produkten, die speziell für die Herausforderungen in der Orthopädie und Traumatologie entwickelt wurden. Zu den Hauptprodukten gehören:

  • Knochenzement: Das PALACOS-System, das sowohl in der primären als auch in der revisionschirurgischen Anwendung weit verbreitet ist, zeichnet sich durch eine einzigartige Formulierung aus, die eine sichere Verankerung der Prothesen im Knochen gewährleistet.
  • Antiinfektive Zemente: Das Unternehmen produziert Gentamicin-enthaltende Knochenzemente, die das Risiko von postoperative Infektionen verringern und so entscheidend zum Behandlungserfolg beitragen.
  • Orthopädische Biomaterialien: Heraeus Medical entwickelt auch neuartige Biomaterialien, die für regenerative therapeutische Ansätze in der Orthopädie geeignet sind.

Die Produkte werden in orthopädischen Kliniken und Traumazentren weltweit eingesetzt, was die internationale Reichweite des Unternehmens zeigt. Heraeus Medical unterliegt strengen regulatorischen Anforderungen und verpflichtet sich, alle Produkte entsprechend den internationalen Normen und Richtlinien zu entwickeln und herzustellen.

Regulatorische Einordnung

Als Anbieter von medizinischen Produkten steht Heraeus Medical unter strengen regulatorischen Auflagen. Die Produkte sind gemäß den europäischen Richtlinien für Medizinprodukte (MDR) sowie den entsprechenden internationalen Standards zertifiziert. Diese Regulierung stellt sicher, dass die Produkte nicht nur sicher sind, sondern auch die höchsten Qualitätsstandards erfüllen. Heraeus Medical beteiligt sich aktiv an der kontinuierlichen Qualitätssicherung und unterliegt regelmäßigen Audits durch die zuständigen Behörden, um die Einhaltung dieser Standards zu garantieren.

Regionale Bedeutung

Der Hochtaunuskreis ist nicht nur geografisch günstig gelegen, sondern spielt auch eine entscheidende Rolle als Standort für pharmazeutische und medizintechnische Unternehmen. Die Nähe zu Frankfurt am Main ermöglicht es Heraeus Medical, schnell auf die Anforderungen des globalen Marktes zu reagieren. Die Region profitiert von einem starken Netzwerk an Partnern in Forschung, Entwicklung und Produktion, was einer Vielzahl von Unternehmen zugutekommt. Zudem ist der Hochtaunuskreis bekannt für eine hohe Lebensqualität, was es erleichtert, hochqualifizierte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

Besonderheiten

Ein herausragendes Merkmal von Heraeus Medical ist das Engagement für Innovation und Nachhaltigkeit. Das Unternehmen investiert regelmäßig in Forschung und Entwicklung, um neue Produkte und Verfahren zu entwickeln, die den Bedürfnissen von Chirurgen und Patienten gerecht werden. Heraeus Medical legt außerdem großen Wert auf Umweltschutz und sozial verantwortliches Handeln, was in ihren Produktionsprozessen und Unternehmensstrategien verankert ist. Darüber hinaus ist Heraeus Medical stark in der Ausbildung und Förderung von Nachwuchskräften engagiert, um die nächste Generation von Innovatoren im Bereich der Medizintechnik zu unterstützen.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Hessen | Medizintechnik

```

Häufige Fragen zu Heraeus Medical GmbH

Was macht Heraeus Medical GmbH?

Die Heraeus Medical GmbH hat sich auf die Herstellung von Knochenzementen für die chirurgische Orthopädie und die Traumatologie spezialisiert. Die Knochenzemente kommen in der Endoprothetik zum Einsatz, wo sie Knie-, Hüft- oder Sprunggelenke ersetzen. Ferner entwickelt, produzieren und liefert sie innovative Lösungen für die klinischen Bereiche Fixierung, Regeneration und Infektionsmanagement.

Heraeus Medical GmbH in sozialen Netzwerken

✓ Profil vollständig ☎ Telefon 🌐 Website Logo

Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen