Merz Consumer Care GmbH

Pharmaunternehmen · Frankfurt am Main

Merz Consumer Care GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main, Hessen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Merz Consumer Care GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Eckenheimer Landstr. 100-104
60318 Frankfurt am Main

Unternehmensprofil

1908

Gegründet

3.000+

Mitarbeiter

Spezialisierungen

Aesthetics, Therapeutics, Consumer Health

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Merz Consumer Care GmbH

Merz Consumer Care GmbH ist Teil der Merz Gruppe, einem deutschen Familienunternehmen im Bereich Gesundheit und Ästhetik mit Hauptsitz in Frankfurt am Main (Hessen). Die Merz Gruppe wurde 1908 von Friedrich Merz in Frankfurt gegründet und befindet sich bis heute vollständig in Familienbesitz. Das Unternehmen gliedert sich in drei Bereiche: Merz Therapeutics (Neurowissenschaften), Merz Aesthetics (ästhetische Medizin) und Merz Consumer Care (OTC-Produkte). Weltweit beschäftigt die Gruppe über 3.000 Mitarbeitende und ist in mehr als 90 Ländern aktiv. Merz Consumer Care GmbH verantwortet das Segment der rezeptfreien Verbraucherprodukte und arbeitet eng mit den anderen Divisionen zusammen, um das Produktangebot im Bereich Verbrauchergesundheit weiterzuentwickeln.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Merz Consumer Care ist im Bereich der rezeptfreien (OTC) Produkte tätig, unter anderem mit den Marken und Produktlinien. Die bekannteste Marke ist Tetesept, die ein Sortiment an Erkältungs- und Erkältungsbad-Produkten sowie Nahrungsergänzungsmittel und Wellness-Präparate umfasst. Blemil umfasst Hautpflegeprodukte, während Tetrapot eine Reihe von Vitaminpräparaten für verschiedene Bedürfnisse bietet. Darüber hinaus umfasst das Portfolio Produkte für Haarpflege und Körperpflege, die in Drogerien erhältlich sind und durch dermatologische Tests begleitet werden.

Ein Merkmal von Merz Consumer Care ist die Einbindung wissenschaftlich fundierter Formulierungen in die Produkte. Dies zeigt sich in der Produktentwicklung sowie in der Zusammenarbeit mit Medizinern und Fachleuten, um Effektivität und Sicherheit der Produkte zu prüfen. Die Verbindung zu Merz Therapeutics und Merz Aesthetics ermöglicht einen Wissensaustausch zwischen den Divisionen in der Produktentwicklung der Consumer Care Sparte.

Geschichte & Regulierung

Die Merz Gruppe besteht seit über 115 Jahren und hat sich vom pharmazeutischen Haus zu einem integrierten Gesundheits- und Ästhetikkonzern entwickelt. Die Produktentwicklung über die verschiedenen Bereiche hinweg wird von hohen regulatorischen Standards begleitet. Alle verschreibungspflichtigen Produkte unterliegen der Regulierung durch die Bundesoberbehörde für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sowie der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), die für die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten in der EU zuständig ist. Zudem ist Merz Mitglied im Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI).

Merz Consumer Care achtet auf die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und die Weiterbildung der Mitarbeitenden zu regulatorischen Entwicklungen. Dies soll sicherstellen, dass alle Produkte den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und die Bedürfnisse der Verbraucher erfüllen.

Regionale Bedeutung und Zukunftsaussichten

Die Merz Consumer Care GmbH hat eine wirtschaftliche Rolle in Frankfurt und der Rhein-Main-Region. Durch den Hauptsitz in Hessen schafft das Unternehmen Arbeitsplätze und trägt zu lokalen wirtschaftlichen Strukturen bei. Die Präsenz von Merz hat die Region als Standort für Forschung und Entwicklung im Gesundheitssektor gestärkt.

Der wachsende Fokus auf Selbstmedikation und präventive Gesundheitsstrategien bietet Potenzial für die Einführung neuer Produkte. Zudem wird die Digitalisierung im Gesundheitswesen zunehmend in die Geschäftsstrategien integriert, um den Kundenservice und das Produkterlebnis weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hessen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Merz Consumer Care GmbH

Was macht Merz Consumer Care GmbH?

Merz Consumer Care GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main, das pharmazeutische Produkte entwickelt, herstellt oder vertreibt. Das Unternehmen ist im deutschen Gesundheitsmarkt aktiv.

Wo ist Merz Consumer Care GmbH ansässig?

Merz Consumer Care GmbH hat seinen Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland. Weitere Informationen finden Sie auf der Unternehmenswebsite.

Welche Produkte vertreibt Merz Consumer Care GmbH?

Merz Consumer Care GmbH ist im pharmazeutischen Bereich tätig. Zu den angebotenen Produkten und Therapiegebieten finden Sie detaillierte Informationen auf der Unternehmenswebsite oder über die angegebenen Kontaktdaten.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 28.06.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen