Norgine GmbH

Pharmaunternehmen · Gießen

Norgine GmbH ist die deutsche Niederlassung des niederländisch-britischen Spezial-Pharmaunternehmens Norgine B.V. mit Sitz in Marburg. Schwerpunkte sind Gastroenterologie (Darmreinigung, Lebererkrankungen) und Kritische Medizin.

Norgine GmbH Adresse & Kontakt

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Im Westpark 14
35435 Gießen

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Norgine GmbH im Überblick

Norgine GmbH ist die deutsche Niederlassung der Norgine B.V., einem unabhängigen europäischen Spezialpharmaunternehmen mit Hauptsitz in Amsterdam. Das Unternehmen wurde 1906 gegründet und bietet eine beeindruckende Historie in der Entwicklung und Bereitstellung von speziellen Arzneimitteln. Die deutsche Niederlassung hat ihren Sitz in Gießen, Hessen, und spielt eine entscheidende Rolle in der strategischen Ausrichtung und Umsetzung der Unternehmensphilosophie auf dem deutschen Markt. In Deutschland ist Norgine vor allem für seine Expertise im Bereich der gastroenterologischen Medikamente und innovativen Lösungen bekannt, die das Leben von Patienten entscheidend verbessern können.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Norgine hat sich auf gastroenterologische Spezialarzneimittel fokussiert und ist insbesondere auf die Entwicklung von Darmvorbereitungspräparaten spezialisiert. In Deutschland sind Produkte wie Moviprep und Klean-Prep große Erfolge und werden häufig vor Koloskopien und chirurgischen Eingriffen eingesetzt. Diese Polyethylenglykol-basierten Lösungen sorgen für eine sichere und effektive Darmreinigung, was für die Durchführung der diagnostischen Verfahren entscheidend ist.

Zusätzlich bietet Norgine therapeutische Lösungen für die Behandlung von hepatischer Enzephalopathie, einer ernsthaften Komplikation, die bei Patienten mit Lebererkrankungen auftreten kann. Das Unternehmen hat eine Reihe von weiteren Präparaten im Sortiment, die spezifisch auf Verstopfung und andere funktionelle Magen-Darm-Erkrankungen abzielen. Diese Produkte sind einzigartig formuliert, um den Anforderungen der Patienten gerecht zu werden, und basieren auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen lehren.

Geschichte & Regulierung

Norgine wurde in den 1920er Jahren gegründet und hat sich seither zu einem führenden Anbieter in der pharmazeutischen Industrie entwickelt. Das Unternehmen ist auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung von innovativen Arzneimitteln spezialisiert, die dazu beitragen, die Lebensqualität von Patienten zu verbessern. Zum derzeitigen Zeitpunkt beschäftigt Norgine in Europa mehrere Hundert Mitarbeiter, die in verschiedenen Abteilungen an der fortlaufenden Verbesserung und Innovation von Produkten arbeiten.

Die regulatorische Rahmenbedingungen sind für Norgine von großer Bedeutung, insbesondere hinsichtlich der Zulassung neuer Produkte. Alle in Deutschland vertriebenen Arzneimittel sind entweder durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) zugelassen. Diese Produkte unterliegen strengen Vorschriften und Qualitätsanforderungen, die die Sicherheit und Wirksamkeit für Patienten garantieren. Norgine arbeitet eng mit Fachärzten, insbesondere Gastroenterologen und Chirurgen, zusammen, um sicherzustellen, dass die Behandlungsergebnisse optimal sind.

Die regionale Bedeutung von Norgine ist nicht zu unterschätzen, da die Produkte einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungsqualität im Bereich der Magen-Darm-Heilkunde leisten. Durch Initiativen zur Aufklärung und Schulung von Gesundheitsdienstleistern spielt Norgine auch eine aktive Rolle in der Fortbildung. Dies hilft dabei, die besten Behandlungsmöglichkeiten zu identifizieren und Patienten optimal zu versorgen.

Besonderheiten

Ein besonderes Merkmal von Norgine ist die kontinuierliche Fokussierung auf Forschung und Entwicklung, was sich in der Einführung innovativer Produkte widerspiegelt. Darüber hinaus setzt sich das Unternehmen dafür ein, dass neue potentielle Therapien in den Bereichen der intestinalen Gesundheit erforscht werden. Das Engagement von Norgine für hohe ethische Standards, insbesondere in Bezug auf Patientenressourcen und klinische Studien, zeigt sich auch in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit verschiedenen Forschungseinrichtungen und Kliniken.

Norgine trägt mit seinem Portfolio nicht nur zur Behandlung spezifischer Erkrankungen bei, sondern engagiert sich auch aktiv in Aufklärungskampagnen zur Verbesserung des Gesundheitsbewusstseins der Bevölkerung. Dieses Engagement geht über das Angebot von Arzneimitteln hinaus und umfasst auch die Unterstützung der Community durch Programme, die auf die Bedeutung der Darmgesundheit aufmerksam machen.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hessen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Norgine GmbH

Was macht Norgine GmbH?

Norgine GmbH ist ein europäisches Spezialpharmaunternehmen, das Entwicklung, Herstellung, Marketing und Vertrieb für seine Produkte übernimmt. In Deutschland hat es sich auf Gastroenterologie und Hepatologie spezialisiert. Therapiegebiete sind u.a. Darmkrebsvorsorge und Eisenmangelanämie.

Welche Arzneimittel stellt Norgine GmbH her?

Norgine GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Gießen. Norgine GmbH ist die deutsche Niederlassung des niederländisch-britischen Spezial-Pharmaunternehmens Norgine B.V. mit Sitz in Marburg. Schwerpunkte sind Gastroenterologie (Darmreinigung, Lebererkrankungen) und Kritische Medizin. Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen