Contipro Germany GmbH

Pharmaunternehmen · Nürnberg

Contipro Germany GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Nürnberg, Bayern. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Contipro Germany GmbH Adresse & Kontakt

Telefon

Website

Adresse

Südwestpark 100
90449 Nürnberg

Unternehmensprofil

1958

Gegründet

~800 (global)

Mitarbeiter

```html

Contipro Germany GmbH im Überblick

Contipro Germany GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des tschechischen Biotechnologieunternehmens Contipro a.s., das weltweit führend in der biotechnologischen Herstellung von Hyaluronsäure ist. Die deutsche Niederlassung hat ihren Sitz in Nürnberg und spielt eine entscheidende Rolle im internationalen Engagement des Unternehmens, das in mehr als 70 Ländern aktiv ist. Die Kombination aus modernster Technologie und tiefem medizinischen Wissen macht Contipro zu einem wichtigen Akteur auf dem globalen Pharma-Markt.

Hyaluronsäure und Wundversorgung

Contipro ist bekannt für seine hochreine Hyaluronsäure, die aus biotechnologischer Fermentation und nicht aus tierischen Quellen gewonnen wird. Diese Methode sorgt nicht nur für eine hohe Reinheit, sondern minimiert auch das Risiko von allergischen Reaktionen. Das Portfolio umfasst Hyaluronsäure-Rohstoffe für die Pharmaindustrie sowie bei der Wundversorgung. Im Bereich der medizinischen Wundauflagen setzt Contipro auf Hyaluronsäure-basierte Lösungen, die den Heilungsprozess beschleunigen und unterstützen. Die Dermatologika umfassen Produkte, die das Hautbild verbessern und die Hautfeuchtigkeit erhöhen. Besonders hervorzuheben ist die Marke Hylaurix, die injizierbare Hyaluronsäurefüller umfasst. Diese Produkte finden Anwendung in der ästhetischen Dermatologie zur Volumenauffüllung und Hautstraffung.

Regulatorische Einordnung

Die Produkte von Contipro unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die in der Pharma- und Medizinprodukteindustrie gelten. Die Fertigungsprozesse sind nach den Good Manufacturing Practices (GMP) zertifiziert, was sicherstellt, dass die Produkte durchgehend hohe Qualitätsstandards erfüllen. Zugang zu wichtigen Märkten wird durch die Einhaltung von Richtlinien der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und anderer internationaler Aufsichtsbehörden ermöglicht. Dieser regulatorische Rahmen sichert nicht nur die Qualität, sondern auch die Sicherheit der Endprodukte für Patienten und Anwender.

Regionale Bedeutung und wirtschaftlicher Einfluss

Mit der Niederlassung in Nürnberg trägt Contipro zur Stärkung der regionalen Wirtschaft und des Innovationsstands im Bereich Biotechnologie und Pharmazie in Bayern bei. Die Ansiedlung in einer Stadt mit einer ausgeprägten Medizin- und Gesundheitswirtschaft fördert den Austausch mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen vor Ort. Zudem profitieren lokale Fachkräfte von der Schaffung attraktiver Arbeitsplätze, insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung, wodurch hochqualifizierte Talente in der Region gehalten und angezogen werden.

Besonderheiten und FuE-Initiativen

Contipro Germany verfolgt kontinuierlich neue Forschungs- und Entwicklungsinitiativen, um innovative Produkte und Lösungen anzubieten. Ein Ziel ist es, Hyaluronsäure für eine Vielzahl neuer Anwendungen zu erforschen, darunter auch die regenerative Medizin und die Behandlung chronischer Wunden. In Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen und Universitäten sollen klinische Studien durchgeführt werden, die die Wirksamkeit und Sicherheit neuer Anwendungen belegen. Dies unterstreicht das Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit und Innovation in der Gesundheitsversorgung.

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Häufige Fragen zu Contipro Germany GmbH

Was macht Contipro Germany GmbH?

Contipro Germany GmbH hat sich als deutsches Unternehmen der Medizintechnik und Hersteller von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Produkten besonders auf die antimikrobielle Wundversorgung mit Hyaluronsäure fokussiert. Sie stellt die Hyaluronsäure selbst her und entwickelt daraus Wundauflagen und Wundgels, auch in Kombination mit Jod.

Welche Arzneimittel stellt Contipro Germany GmbH her?

Contipro Germany GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Nürnberg. Contipro Germany GmbH: Eine Einführung Die Contipro Germany GmbH ist die deutsche Niederlassung des weltweit führenden Herstellers von Hyaluronsäure und deren Derivaten, Contipro Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.

Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?

Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.

Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?

GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen