Contipro Germany GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1958
Gegründet
~800 (global)
Mitarbeiter
Contipro Germany GmbH im Überblick
Contipro Germany GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft des tschechischen Biotechnologieunternehmens Contipro a.s., das weltweit führend in der biotechnologischen Herstellung von Hyaluronsäure ist. Die deutsche Niederlassung hat ihren Sitz in Nürnberg und spielt eine entscheidende Rolle im internationalen Engagement des Unternehmens, das in mehr als 70 Ländern aktiv ist. Die Kombination aus modernster Technologie und tiefem medizinischen Wissen macht Contipro zu einem wichtigen Akteur auf dem globalen Pharma-Markt.
Hyaluronsäure und Wundversorgung
Contipro ist bekannt für seine hochreine Hyaluronsäure, die aus biotechnologischer Fermentation und nicht aus tierischen Quellen gewonnen wird. Diese Methode sorgt nicht nur für eine hohe Reinheit, sondern minimiert auch das Risiko von allergischen Reaktionen. Das Portfolio umfasst Hyaluronsäure-Rohstoffe für die Pharmaindustrie sowie bei der Wundversorgung. Im Bereich der medizinischen Wundauflagen setzt Contipro auf Hyaluronsäure-basierte Lösungen, die den Heilungsprozess beschleunigen und unterstützen. Die Dermatologika umfassen Produkte, die das Hautbild verbessern und die Hautfeuchtigkeit erhöhen. Besonders hervorzuheben ist die Marke Hylaurix, die injizierbare Hyaluronsäurefüller umfasst. Diese Produkte finden Anwendung in der ästhetischen Dermatologie zur Volumenauffüllung und Hautstraffung.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von Contipro unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, die in der Pharma- und Medizinprodukteindustrie gelten. Die Fertigungsprozesse sind nach den Good Manufacturing Practices (GMP) zertifiziert, was sicherstellt, dass die Produkte durchgehend hohe Qualitätsstandards erfüllen. Zugang zu wichtigen Märkten wird durch die Einhaltung von Richtlinien der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und anderer internationaler Aufsichtsbehörden ermöglicht. Dieser regulatorische Rahmen sichert nicht nur die Qualität, sondern auch die Sicherheit der Endprodukte für Patienten und Anwender.
Regionale Bedeutung und wirtschaftlicher Einfluss
Mit der Niederlassung in Nürnberg trägt Contipro zur Stärkung der regionalen Wirtschaft und des Innovationsstands im Bereich Biotechnologie und Pharmazie in Bayern bei. Die Ansiedlung in einer Stadt mit einer ausgeprägten Medizin- und Gesundheitswirtschaft fördert den Austausch mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen vor Ort. Zudem profitieren lokale Fachkräfte von der Schaffung attraktiver Arbeitsplätze, insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung, wodurch hochqualifizierte Talente in der Region gehalten und angezogen werden.
Besonderheiten und FuE-Initiativen
Contipro Germany verfolgt kontinuierlich neue Forschungs- und Entwicklungsinitiativen, um innovative Produkte und Lösungen anzubieten. Ein Ziel ist es, Hyaluronsäure für eine Vielzahl neuer Anwendungen zu erforschen, darunter auch die regenerative Medizin und die Behandlung chronischer Wunden. In Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen und Universitäten sollen klinische Studien durchgeführt werden, die die Wirksamkeit und Sicherheit neuer Anwendungen belegen. Dies unterstreicht das Engagement des Unternehmens für Nachhaltigkeit und Innovation in der Gesundheitsversorgung.
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```Häufige Fragen zu Contipro Germany GmbH
Was macht Contipro Germany GmbH?
Contipro Germany GmbH hat sich als deutsches Unternehmen der Medizintechnik und Hersteller von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Produkten besonders auf die antimikrobielle Wundversorgung mit Hyaluronsäure fokussiert. Sie stellt die Hyaluronsäure selbst her und entwickelt daraus Wundauflagen und Wundgels, auch in Kombination mit Jod.
Welche Arzneimittel stellt Contipro Germany GmbH her?
Contipro Germany GmbH ist ein Pharmaunternehmen in Nürnberg. Contipro Germany GmbH: Eine Einführung Die Contipro Germany GmbH ist die deutsche Niederlassung des weltweit führenden Herstellers von Hyaluronsäure und deren Derivaten, Contipro Alle in Deutschland zugelassenen Arzneimittel sind in der Arzneimittel-Datenbank des BfArM recherchierbar.
Wie werden Arzneimittel in Deutschland zugelassen?
Neue Arzneimittel benötigen vor dem Inverkehrbringen eine Zulassung durch das BfArM (national) oder die EMA (europaweit). Der Zulassungsprozess umfasst die Prüfung von Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit auf Basis präklinischer und klinischer Studien. Die Nutzenbewertung nach § 35a SGB V entscheidet über die Erstattung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Was bedeutet GMP in der Pharmaproduktion?
GMP (Good Manufacturing Practice) bezeichnet die Gute Herstellungspraxis – ein System von Qualitätsstandards, das sicherstellt, dass Arzneimittel gleichbleibend nach den geforderten Qualitätsnormen hergestellt und geprüft werden. Die GMP-Richtlinien sind in der EU durch den EudraLex Volume 4 definiert.
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Pharmaunternehmen nach Standort
Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.