Heyl Chemisch-pharmazeutische Fabrik GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1926
Gegründet
Spezialisierungen
Antidota bei Schwermetallvergiftungen, Morbus Wilson, Rheumatoide Arthritis, Toxoplasmose, Vitamin-D-Mangel
Heyl Chemisch-pharmazeutische Fabrik GmbH & Co. KG
Die Heyl Chemisch-pharmazeutische Fabrik GmbH & Co. KG aus Berlin stellt Antidoten und Entgiftungspräparate her. Seit 1865 entwickelt das Unternehmen Mittel zur Behandlung von Vergiftungen, insbesondere durch Schwermetalle. Zu den Produkten zählen Chelatbildner wie Desferal, die in der Notfallmedizin eingesetzt werden. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte international und ist in der Pharmabranche tätig.
Leistungen und Produkte
Die Produktpalette von Heyl umfasst Chelat-Präparate zur Behandlung von Schwermetallvergiftungen. Zu den Hauptprodukten zählen:
- Desferal: Ein Eisenchelator, der bei der Behandlung von Hämochromatose und Thalassämie eingesetzt wird.
- Thiocyanat-Präparate: Werden zur Behandlung von Cyanidvergiftungen verwendet und kommen in der Notfallmedizin zum Einsatz.
- Bleipräparate: Entwickelt zur Entgiftung bei Bleivergiftungen.
- Arsen-Antidote: Mittel zur Behandlung von Arsenvergiftungen.
Alle Produkte sind verschreibungspflichtige Arzneimittel und durchlaufen klinische Studien vor der Zulassung durch die Gesundheitsbehörden. Heyl erfüllt die geltenden Standards in der Arzneimittelherstellung und -sicherheit.
Regulatorische Einordnung
Heyl unterliegt regulatorischen Richtlinien der Europäischen Union und international geltenden Bestimmungen. Die Zulassung der Produkte erfolgt nach den Kriterien der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) und der Deutschen Arzneimittelbehörde (BfArM). Regelmäßige Audits und die Einhaltung der Good Manufacturing Practice (GMP) sichern die Qualität und Sicherheit der Produkte. Das Unternehmen ist Mitglied internationaler Verbände für Standards in der Pharmaproduktion.
Standort Berlin
Berlin ist ein etablierter Standort für Pharmaunternehmen in Deutschland. Die Stadt beherbergt die Charité, eine der größten Universitätskliniken Europas, sowie Fachkliniken und Forschungsinstitute. Heyl arbeitet mit toxikologischen Instituten zusammen, um auf Entwicklungen in der Toxikologie und Notfallmedizin zu reagieren und Produkte entsprechend weiterzuentwickeln.
Das Unternehmen investiert in lokale Initiativen und Trainingsprogramme, um das Bewusstsein für Schwermetallvergiftungen zu schärfen und Fachkräfte zu schulen, die in der Patientenversorgung tätig sind.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Berlin | Labore
Häufige Fragen zu Heyl Chemisch-pharmazeutische Fabrik GmbH & Co. KG
Was macht Heyl Chemisch-pharmazeutische Fabrik?
Heyl Chemisch-pharmazeutische Fabrik GmbH & Co. KG hat ihren Schwerpunkt in Zulassung und Vermarktung von Medikamenten. Außerdem vertreibt sie pharmazeutische Wirkstoffe und Spezialchemikalien. Fokus liegt auf Spezialgebieten und Nischen. Dazu gehören Vergiftungen durch Thallium oder Schwermetalle, rheumatoide Arthritis, spezieller Vitaminmangel, Toxoplasmose und Morbus Wilson.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.