Heyl Chemisch-pharmazeutische Fabrik GmbH & Co. KG Adresse & Kontakt
Heyl Chemisch-pharmazeutische Fabrik GmbH & Co. KG im Überblick
Die Heyl Chemisch-pharmazeutische Fabrik GmbH & Co. KG aus Berlin hat sich als führendes Unternehmen in der Entwicklung und Herstellung von Antidoten und Entgiftungspräparaten etabliert. Seit der Gründung im Jahr 1865 liefert Heyl innovative Lösungen zur Behandlung von Vergiftungen, insbesondere mit Schwermetallen. Zu den bekanntesten Produkten zählen Chelatbildner wie Desferal, die weltweit in der Notfallmedizin nie mehr wegzudenken sind. Die Produktinnovationen und der Fokus auf Forschung machen Heyl zu einem Schlüsselakteur in der globalen Pharmabranche. Die Anwendungsmöglichkeiten erstrecken sich weit über die Grenzen Deutschlands hinaus und stärken die internationale Reputation des Unternehmens.
Leistungen und Produkte
Die Produktpalette von Heyl umfasst eine Reihe von hochwirksamen Chelat-Präparaten, die speziell zur Behandlung von Schwermetallvergiftungen entwickelt wurden. Zu den Hauptprodukten zählen:
- Desferal: Ein Eisenchelator, der erfolgreich bei der Behandlung von Hämochromatose und Thalassämie eingesetzt wird.
- Thiocyanat-Präparate: Diese werden zur Behandlung von Cyanidvergiftungen verwendet und spielen eine wichtige Rolle in der Notfallmedizin.
- Bleipräparate: Speziell entwickelt zur Entgiftung bei Bleivergiftungen.
- Arsen-Antidote: Effektive Lösungen zur Behandlung von Arsenvergiftungen.
Alle Produkte sind als verschreibungspflichtige Arzneimittel reguliert und durchlaufen umfassende klinische Studien, um von den zuständigen Gesundheitsbehörden zugelassen zu werden. Damit erfüllt Heyl höchste Standards in der Arzneimittel Herstellung und -sicherheit.
Regulatorische Einordnung
Heyl Chemisch-pharmazeutische Fabrik unterliegt strengen regulatorischen Richtlinien, die in der Europäischen Union und international gelten. Die Zulassung der Produkte erfolgt nach strengen Kriterien der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) sowie der Deutschen Arzneimittelbehörde (BfArM). Regelmäßige Audits und die Einhaltung der Good Manufacturing Practice (GMP) garantieren die Qualität und Sicherheit der Produkte. Das Unternehmen ist zudem Mitglied internationaler Verbände, die sich für den Standard in der Pharmaproduktion einsetzen, was die Reputation und Integrität der Marke weiter stärkt.
Standort Berlin
Berlin spielt eine herausragende Rolle als Standort für Medizin- und Pharmastandorte in Deutschland. Die Stadt beherbergt zahlreiche renommierte Einrichtungen wie die Charité, eines der größten Universitätskliniken Europas, sowie zahlreiche Fachkliniken und Forschungsinstitute. Diese Synergien ermöglichen es Heyl, kontinuierlich innovativ zu bleiben und den Austausch mit führenden Experten in der Toxikologie und Notfallmedizin zu pflegen. Die enge Zusammenarbeit mit toxikologischen Instituten ermöglicht es dem Unternehmen, frühzeitig auf neue Herausforderungen und Trends zu reagieren und Produkte entsprechend weiterzuentwickeln.
Das Unternehmen investiert zudem in lokale Initiativen und Trainingsprogramme, um das Bewusstsein für die Herausforderungen im Bereich der Schwermetallvergiftungen zu schärfen und Fachkräfte zu schulen, die an der Frontlinie der Patientenversorgung arbeiten.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Berlin | Labore
```Häufige Fragen zu Heyl Chemisch-pharmazeutische Fabrik GmbH & Co. KG
Was macht Heyl Chemisch-pharmazeutische Fabrik?
Heyl Chemisch-pharmazeutische Fabrik GmbH & Co. KG hat ihren Schwerpunkt in Zulassung und Vermarktung von Medikamenten. Außerdem vertreibt sie pharmazeutische Wirkstoffe und Spezialchemikalien. Fokus liegt auf Spezialgebieten und Nischen. Dazu gehören Vergiftungen durch Thallium oder Schwermetalle, rheumatoide Arthritis, spezieller Vitaminmangel, Toxoplasmose und Morbus Wilson.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.