LEO Pharma GmbH Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1908
Gegründet
6.000+
Mitarbeiter
LEO Pharma GmbH im Überblick
LEO Pharma GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der dänischen LEO Pharma A/S, einem 1908 in Kopenhagen gegründeten, unabhängig geführten Pharmaunternehmen. Die deutsche Niederlassung hat ihren Sitz in Offenbach am Main, Hessen, und betreut den deutschen Markt mit einem klaren Fokus auf dermatologische Arzneimittel. LEO Pharma spielt eine bedeutende Rolle im deutschen Gesundheitsmarkt und hat sich als vertrauenswürdiger Partner in der Dermatologie etabliert.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Das Hauptaugenmerk von LEO Pharma liegt auf der Dermatologie sowie der Thromboseprophylaxe. Das Unternehmen bietet eine Palette an innovativen Produkten, die speziell zur Behandlung von Hauterkrankungen entwickelt wurden. Zu den bekanntesten Produkten in Deutschland zählen:
- Fucidin (Fusidinsäure): Ein wirksames Antibiotikum zur Bekämpfung von Hautinfektionen.
- Dovobet und Xamiol: Diese kombinieren Calcipotriol und Betamethason zur effektiven Behandlung von Psoriasis.
- Daivobet: Auch zur Behandlung von Schuppenflechte konzipiert und erfreut sich in der Fachwelt hoher Anerkennung.
- Innohep (Tinzaparin): Ein wichtiges Antikoagulans zur Thromboseprophylaxe.
Zusätzlich engagiert sich LEO Pharma aktiv in der globalen Forschung zu entzündlichen Hauterkrankungen wie Psoriasis, atopischer Dermatitis und Ekzemen. Die Forschung ist darauf ausgerichtet, neue Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln und bestehende Therapien zu verbessern, um Patienten eine höhere Lebensqualität zu bieten. Durch die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Kliniken fördert LEO Pharma innovative Lösungen im Bereich der Dermatologie.
Geschichte & Regulierung
LEO Pharma A/S hat im Laufe seiner über 100-jährigen Geschichte eine vielfältige Entwicklung durchlaufen. Heute beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 6.000 Mitarbeiter und ist in über 130 Ländern tätig. Die familiäre Stiftung als Eigentümer sorgt dafür, dass die Investitionen in die Dermatologieforschung kontinuierlich erhöht werden, ohne dabei auf kurzfristige Gewinnmaximierung ausgerichtet zu sein. Dies spiegelt sich in der langfristigen Vision des Unternehmens wider, das Bestreben, innovative Medikamente für Patienten bereitzustellen und das Verständnis von Hautkrankheiten zu vertiefen.
Alle in Deutschland angebotenen Produkte unterliegen strengen Zulassungsverfahren durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) oder die EMA (Europäische Arzneimittel-Agentur). LEO Pharma sichert damit die Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit seiner Produkte. Zudem werden alle Arzneimittel gemäß den GMP-Standards (Good Manufacturing Practice) hergestellt, was höchste Anforderungen an die Produktion und Kontrolle von Arzneimitteln garantiert. Diese regulatorischen Rahmenbedingungen sind von entscheidender Bedeutung, um das Vertrauen der Patienten und Fachkreise zu gewinnen und aufrechtzuerhalten.
Regionale Bedeutung
Die LEO Pharma GmbH hat nicht nur auf nationaler Ebene einen bedeutenden Einfluss, sondern auch auf regionaler Ebene in Hessen. Durch die Ansiedlung in Offenbach am Main profitiert das Unternehmen von der Nähe zu wichtigen Forschungseinrichtungen und Universitäten, die einen fruchtbaren Boden für Kooperationen im Bereich der medizinischen Forschung bieten. Diese regionalen Netzwerke fördern die Innovationskraft von LEO Pharma und ermöglichen den Zugang zu neuester wissenschaftlicher Expertise.
Darüber hinaus nimmt LEO Pharma auch an verschiedenen regionalen Gesundheitsinitiativen teil, um das Bewusstsein für Hauterkrankungen zu schärfen und die Früherkennung und Behandlung zu fördern. Events, Workshops und Schulungen für Arztpraxen und Patienten sind Teil des Engagements, um eine umfassende aufgeklärte Gemeinschaft zu schaffen, die sich der Gesundheit der Haut widmet.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hessen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu LEO Pharma GmbH
Was macht LEO Pharma GmbH?
LEO Pharma GmbH ist ein Hersteller von Arzneimitteln für die Dermatologie mit Hauptsitz in Dänemark. Schwerpunkte sind die Behandlung von Psoriasis, Ekzemen und seltenen Krankheiten. Eine spezielle Abteilung beschäftigt sich mit den Möglichkeiten der Behandlung von Thrombose.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.