Pädia GmbH Adresse & Kontakt
Pädia GmbH im Überblick
Pädia GmbH ist ein deutsches Pharmaunternehmen mit Sitz im Kreis Bergstraße, Hessen, das auf Arzneimittel und Gesundheitsprodukte für Säuglinge, Kinder und Jugendliche spezialisiert ist. Der Name "Pädia" leitet sich vom griechischen "pais" (Kind) ab und unterstreicht den pädiatrischen Fokus des Unternehmens. Seit seiner Gründung hat sich Pädia einen hervorragenden Ruf in der Behandlung und Prävention von Erkrankungen bei der jungen Bevölkerung erarbeitet. Durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung strebt das Unternehmen an, qualitativ hochwertige und sichere Produkte anzubieten, die den spezifischen Bedürfnissen von Kindern gerecht werden.
Tätigkeitsfeld & Produkte
Pädia GmbH entwickelt und vertreibt Arzneimittel, die speziell auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten sind. Das Sortiment umfasst kindgerechte Darreichungsformen wie Säfte, Drops und Suppositorien (Zäpfchen) für Erkältungssymptome, Schmerz/Fieber, Verdauungsbeschwerden und Vitaminversorgung. Neben diesen klassischen Produkten hat Pädia auch innovative Ansätze in der Anwendungsform gefunden, wie zum Beispiel Lutschtabletten oder pulverisierte Arzneimittel, die sich leicht mit Nahrung oder Getränken vermischen lassen.
- Erkältungssymptome: Spezielle Präparate zur Linderung von Husten und Schnupfen, die kindgerecht dosiert und geschmacklich angepasst sind.
- Schmerz und Fieber: Zäpfchen und Säfte, die schnell wirken und in angenehmen Geschmacksrichtungen erhältlich sind.
- Verdauungsbeschwerden: Produkte zur Unterstützung der Magen-Darm-Gesundheit bei Kindern, einschließlich Probiotika.
- Vitaminversorgung: Ergänzungspräparate, die auf die speziellen Nährstoffbedarfe von Kindern abgestimmt sind.
Die Entwicklung dieser Produkte geschieht meist in Zusammenarbeit mit Kinderärzten und anderen fachlichen Experten. Dies stellt sicher, dass alle Präparate nicht nur wirksam, sondern auch sicher für die Anwendung bei Kindern sind. Pädia legt großen Wert auf Forschung und verwendet dabei die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Die Produkte werden regelmäßig aktualisiert, um den aktuellen Standards und Bedürfnissen gerecht zu werden.
Regulierung
Pädia GmbH ist beim BfArM registriert und unterliegt der Überwachung durch die hessischen Behörden. Arzneimittel für Kinder unterliegen in der EU der Pädiatrieverordnung (EG Nr. 1901/2006), die besondere Anforderungen an klinische Prüfungen und pädiatrische Untersuchungspläne stellt. Diese Verordnung verlangt eine spezielle Berücksichtigung der physiologischen Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen in der Arzneimittelentwicklung. Das Unternehmen wird durch das Regierungspräsidium Darmstadt beaufsichtigt, um sicherzustellen, dass alle Produkte den höchsten Qualitätsstandards entsprechen.
Zusätzlich arbeitet Pädia eng mit ethischen Kommissionen zusammen, um sicherzustellen, dass alle klinischen Studien unter Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse und Rechte von Kindern durchgeführt werden. Die Einhaltung dieser strengen Vorgaben überträgt eine zusätzliche Verantwortung auf Pädia, die es engagiert wahrnimmt. Die Sicherheitsprotokolle sind so gestaltet, dass sie zusätzliche Kontrolle über die Langzeiteffekte von Arzneimitteln auf die sich entwickelnden Körper von Kindern gewährleisten.
Regionale Bedeutung und Besonderheiten
Als Unternehmen mit Sitz in Hessen spielt die Pädia GmbH eine bedeutende Rolle in der Gesundheitsversorgung der jüngeren Bevölkerung in der Region. Die unmittelbare Nähe zu Forschungs- und Bildungseinrichtungen, wie Universitäten und Fachhochschulen, ermöglicht eine fruchtbare Zusammenarbeit und Innovation. Durch den Austausch mit Wissenschaftlern und Klinikern wird sichergestellt, dass die Produkte auch den neuesten medizinischen Standards und wissenschaftlichen Fortschritten entsprechen.
Pädia positioniert sich nicht nur als Anbieter von Arzneimitteln, sondern engagiert sich auch in der Aufklärung und Sensibilisierung von Eltern und Fachleuten über die richtige Anwendung von Kindermedikationen. Das Unternehmen führt regelmäßig Schulungen und Informationsveranstaltungen durch, um das Bewusstsein für die richtige Verwendung seiner Produkte zu stärken. Zudem nimmt Pädia aktiv an regionalen Gesundheitsmessen und Veranstaltungen teil, um seine Produkte und das Wissen darüber zu teilen.
Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Hessen oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.
```Häufige Fragen zu Pädia GmbH
Was macht Pädia GmbH?
Pädia GmbH ist auf Produkte für die Kindergesundheit vom Baby bis zum Jugendlichen spezialisiert. Die Produkte sind konzipiert für die Gesundheit der Atemwege, von Magen und Darm, von Augen, Ohren und Haut. Außerdem führt sie Vitaminpräparate und Produkte speziell für Mütter im Sortiment.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.