Shionogi GmbH

Pharmaunternehmen · Berlin

Shionogi GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Berlin, Berlin. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Shionogi GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Neustädtische Kirchstr. 6
10117 Berlin

Unternehmensprofil

1878

Gegründet

3.000+

Mitarbeiter

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Shionogi GmbH im Überblick

Shionogi GmbH ist die deutsche Niederlassung der renommierten japanischen Shionogi & Co., Ltd., die 1878 in Osaka gegründet wurde. Mit mehr als 140 Jahren Erfahrung in der pharmazeutischen Industrie ist Shionogi ein Pionier in der Entwicklung innovativer Medikamente, die auf die Bedürfnisse der Patienten ausgerichtet sind. Der Hauptsitz der deutschen Gesellschaft befindet sich in Berlin, von wo aus das Unternehmen seine Produkte vertreibt und wichtige Partnerschaften mit lokalen Gesundheitsdienstleistern pflegt. Shionogi fokussiert sich auf die Bekämpfung von Infektionskrankheiten und leistet einen bedeutenden Beitrag zur öffentlichen Gesundheit in Deutschland.

Tätigkeitsfeld & Produkte

Shionogi zeichnet sich in Deutschland durch innovative therapeutische Ansätze in den Bereichen antivirale und antibakterielle Therapien aus. Ein zentrales Produkt ist Xofluza (Baloxavir marboxil), ein revolutionäres Antiviralmittel zur Behandlung der saisonalen Influenza. Diese einmalige Therapie hebt sich durch ihren einzigartigen Wirkmechanismus als Cap-abhängiger Endonuklease-Inhibitor hervor, was sie von herkömmlichen Therapien unterscheidet. Darüber hinaus bietet Shionogi eine Reihe von Antibiotika und Antiinfektiva an, die zur Behandlung schwerer bakterieller Infektionen eingesetzt werden. Besondere Beachtung finden auch Produkte, die gezielt gegen Resistenzen bei bakteriellen Erregern gerichtet sind, ein immer drängenderes Problem in der modernen Medizin.

Das Unternehmen investiert kontinuierlich in die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente und Therapien und hat in den letzten Jahren mehrere klinische Studien initiiert. Dieses Engagement für Innovation erstreckt sich auch auf die Entwicklung von Kombinationstherapien und den Einsatz modernster Technologien zur Verbesserung der Arzneimittelwirksamkeit.

Geschichte & Regulierung

Shionogi & Co., Ltd. ist eines der ältesten und angesehensten Pharmaunternehmen Japans. Über die Jahre hat es sich durch bahnbrechende Entwicklungen im Bereich der Arzneimittelforschung einen Namen gemacht. Die bewährten Standards der Qualitätssicherung und Arzneimittelherstellung, die das Unternehmen meistert, gelten in Japan und auf internationalen Märkten als Maßstab. Alle Produkte, die von Shionogi in Deutschland vertrieben werden, müssen die strengen Zulassungsanforderungen des European Medicines Agency (EMA) oder des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erfüllen, um die hohe Wirksamkeit und Sicherheit für Patienten zu gewährleisten.

In Deutschland ist Shionogi nicht nur für die Verfügbarkeit seiner Medikamente bekannt, sondern spielt auch eine aktive Rolle in der pharmazeutischen Gemeinschaft. Dies umfasst die Zusammenarbeit mit Gesundheitsbehörden und die Teilnahme an Fachveranstaltungen, um aktuelle Entwicklungen im Bereich der Infektionskrankheiten zu verfolgen und Wissen zu teilen. Shionogi engagiert sich ebenfalls in verschiedenen Initiativen zur Förderung der öffentlichen Gesundheit, insbesondere zur Sensibilisierung für Antibiotikaresistenzen.

Regionale Bedeutung und Besonderheiten

Als Unternehmen mit einer Niederlassung in Berlin hat Shionogi eine besondere regionale Bedeutung, da die Hauptstadt ein entscheidendes Zentrum für Forschung und Entwicklung im Gesundheitswesen ist. Die Nähe zu führenden wissenschaftlichen Institutionen und Universitäten ermöglicht es Shionogi, von aktuellen Forschungsergebnissen zu profitieren und potenzielle Kooperationen zu explorieren. Diese strategische Lage fördert nicht nur die Innovationskraft des Unternehmens, sondern auch die Verbreitung neuer Therapien in der Region und darüber hinaus.

Zusätzlich setzt sich Shionogi aktiv für die Weiterbildung von Fachkräften im Gesundheitswesen ein, um aktuelle Erkenntnisse über antivirale und antibakterielle Therapien zu verbreiten und die medizinische Gemeinschaft über neue Behandlungsmöglichkeiten zu informieren. Diese Maßnahmen unterstreichen das Engagement des Unternehmens für einen verantwortungsvollen Umgang mit Arzneimitteln und die Verbesserung der Patientenversorgung in Deutschland.

Weitere Informationen: Pharmaunternehmen in Berlin oder alle Pharmaunternehmen in Deutschland auf Sanoliste.

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Häufige Fragen zu Shionogi GmbH

Was macht Shionogi GmbH?

Shionogi GmbH stellt Arzneimittel gegen Infektionskrankheiten her. Besondere Schwerpunkte sind Mittel bei HIV, Corvid und der Problembereich der antimikrobiellen Resistenz. In Forschung und Entwicklung ist sie damit befasst, die medizinische Versorgung auf diesem Gebiet weiter zu verbessern. Sie investiert auch in die digitale Medizin und entwickelt eine Behandlungs-App.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen sind Unternehmen der pharmazeutischen Industrie, die Arzneimittel entwickeln, herstellen oder vertreiben und in Deutschland einer Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) unterliegen. Deutschland beherbergt über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten (vfa 2023). Der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie überstieg 2023 die Marke von 55 Milliarden Euro; die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den bedeutendsten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal. Regionale Cluster entstanden in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Das Verzeichnis umfasst Hersteller von verschreibungspflichtigen Medikamenten, Generika, OTC-Präparaten und Biosimilars – von global agierenden Konzernen bis zu spezialisierten Mittelständlern – jeweils mit vollständigen Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen finden: So nutzen Sie das Verzeichnis

Sanoliste erfasst Pharmaunternehmen in Deutschland mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort. Zu jedem Eintrag finden Sie Adresse, Telefonnummer, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Die Einträge sind nach Bundesland und Stadt filterbar – nützlich für Apotheken, Krankenhäuser, Einkäufer und Forschungseinrichtungen, die gezielt nach regionalen Partnern oder Herstellern einer bestimmten Arzneimittelklasse suchen.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie sind für die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zur Markteinführung und dem Vertrieb von Medikamenten verantwortlich. In Deutschland unterliegen sie der Aufsicht durch das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Pharmaunternehmen in Deutschland benötigen eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz). Alle zugelassenen Arzneimittel müssen eine Zulassung vom BfArM oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) besitzen. Regelmäßige GMP-Inspektionen (Good Manufacturing Practice) sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen listen ihre Unternehmenskontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen ebenfalls Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert mit Adresse, Telefonnummer und Website erfasst.

Was ist der Unterschied zwischen Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs, dessen Patentschutz dem Hersteller exklusive Vermarktungsrechte sichert. Nach Patentablauf können andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika auf den Markt bringen, die in der Regel deutlich günstiger sind. Ein Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird und dessen Sicherheit und Wirksamkeit in eigenen klinischen Studien nachgewiesen werden muss.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen werden von den zuständigen Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer sowie von der EMA durchgeführt. Die Inspektoren prüfen Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Bei Mängeln werden Deficiency Letters ausgestellt; schwerwiegende Verstöße (Critical Findings) können zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. GMP-Zertifikate werden in der EudraGMDP-Datenbank der EMA veröffentlicht und sind öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte in Deutschland?

Bayern ist der führende Pharmastandort mit Unternehmen wie Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen beherbergt Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und zahlreiche Biotech-Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einer dichten Zuliefererstruktur.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen