Lysoform Dr. Hans Rosemann GmbH Adresse & Kontakt
Lysoform Dr. Hans Rosemann GmbH im Überblick
Die Lysoform Dr. Hans Rosemann GmbH aus Berlin ist ein traditionsreiches deutsches Pharmaunternehmen, das auf Desinfektionsmittel und Hygieneprodukte für medizinische und gewerbliche Anwendungen spezialisiert ist. Das Unternehmen wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts gegründet und hat seither eine bedeutende Rolle in der Entwicklung und Herstellung von innovativen Hygiene- und Desinfektionslösungen eingenommen. Lysoform produziert und vertreibt Desinfektionslösungen, Flächendesinfektionsmittel und Händedesinfektionsmittel für Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen. Durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden stets neueste Produkte anzubieten, die den sich wandelnden Anforderungen und regulativen Vorgaben gerecht werden.
Leistungen und Produkte
Lysoform bietet ein umfangreiches Sortiment an Flächendesinfektionsmitteln, Instrumentendesinfektionsmitteln und Händedesinfektionspräparaten für den medizinischen und veterinärmedizinischen Bereich an. Die Produktpalette umfasst spezifische Lösungen wie Hautantiseptika, chirurgische Desinfektionsmittel sowie Desinfektionsmittel für Instrumente und Geräte. Alle Produkte sind als Biozidprodukte und Medizinprodukte zugelassen und in der DGHM-Liste empfohlen.
- Flächendesinfektionsmittel: Diese Produkte sind für die Desinfektion von großen Flächen in medizinischen Einrichtungen optimiert und bieten eine hohe Wirksamkeit gegen Bakterien, Viren und Pilze.
- Händedesinfektionsmittel: Lysoform entwickelt alkoholfreie und alkoholhaltige Varianten, die für die unmittelbare Anwendung in medizinischen Einrichtungen und der Gastronomie geeignet sind.
- Instrumentendesinfektionsmittel: Diese Produkte sind speziell für die sichere Reinigung und Desinfektion von medizinischen Instrumenten konzipiert.
Lysoform beliefert Kliniken, Pflegeheime, Arzt- und Zahnarztpraxen sowie den medizinischen Fachhandel. In den letzten Jahren hat das Unternehmen zudem seine Vertriebswege ausgeweitet und bedient nun auch europaweit Kunden, die hohe Ansprüche an die Qualität und Sicherheit von Hygieneprodukten stellen.
Regulatorische Einordnung
Die Produkte von Lysoform unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen, da sie sowohl als Medizinprodukte als auch als Biozidprodukte eingestuft sind. Die Zulassung dieser Produkte erfolgt gemäß der EU-Verordnung über Medizinprodukte (MDR) sowie der Biozidverordnung (BPR), die sicherstellen, dass die Produkte sicher und wirksam sind. Lysoform hält sich an alle relevanten Qualitätsstandards, darunter ISO-Zertifikate und die Good Manufacturing Practice (GMP). Durch umfassende klinische Studien und Tests stellt das Unternehmen die Wirksamkeit und Hautverträglichkeit seiner Produkte sicher.
Regionale Bedeutung
Berlin beherbergt mit der Charité, Vivantes und dem DHZB eine der größten Krankenhauslandschaften Deutschlands. In dieser dynamischen Gesundheitslandschaft spielt Lysoform eine entscheidende Rolle. Das Unternehmen profitiert von der Nähe zu bedeutenden Forschungseinrichtungen und Universitätskliniken, was es ermöglicht, gemeinsam an innovativen Lösungen zu arbeiten. Weitere wichtige Partner sind Fachverbände, die sich mit Hygiene und Infektionsschutz beschäftigen, und die enge Zusammenarbeit mit den Gesundheitsbehörden in Berlin und Brandenburg verstärkt die regionale Bedeutung von Lysoform.
Besonderheiten und Innovationen
Ein hervorstechendes Merkmal von Lysoform ist das Engagement für Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Das Unternehmen hat verschiedene Initiativen gestartet, um die Umweltbelastung durch seine Produkte zu minimieren, insbesondere durch die Entwicklung umweltfreundlicher Verpackungen und die Verwendung nachhaltiger Rohstoffe. Zudem ist Lysoform bestrebt, innovative Technologien in der Entwicklung seiner Produkte zu integrieren, um die Benutzerfreundlichkeit und Effektivität zu maximieren. Das Versprechen an die Kunden ist es, Produkte anzubieten, die nicht nur hochwirksam, sondern auch sicher in der Anwendung sind.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Berlin | Medizintechnik
```Häufige Fragen zu Lysoform Dr. Hans Rosemann GmbH
Was macht Lysoform Dr. Hans Rosemann?
Lysoform Dr. Hans Rosemann GmbH stellt Desinfektionsmittel her für Hände, Flächen und Instrumente. Für jedes einzelne Segment bietet sie eine Vielzahl von Produkten in verschiedenen Ausführungen. Weiter hat sie Geräte samt Zubehör im Angebot, Desinfektionswannen, Dosierhilfen, Wandspender und Vliestuchspender.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente
Regionale Cluster und Pharmastandorte
Führende Pharmaunternehmen in Deutschland
Zulassung und regulatorischer Rahmen
Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung
Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie
Herausforderungen der Branche
Pharmaunternehmen gezielt finden
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.
Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?
Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).
Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?
In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.
Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?
Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.
Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?
Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.
Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?
Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.
Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?
Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.
Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.
Relevante Fachbegriffe & Vorschriften
Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.