Aguettant Deutschland GmbH

Pharmaunternehmen · Mettmann

Aguettant Deutschland GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Mettmann, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Aguettant Deutschland GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Hans-Böckler-Str. 24
40764 Mettmann

Unternehmensprofil

1908

Gegründet

~500 (global)

Mitarbeiter

Spezialisierungen

Injektionslösungen für Kliniken, vorgefüllte Fertigspritzen, Patientensicherheit

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Aguettant Deutschland GmbH

Aguettant Deutschland GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der französischen Aguettant-Gruppe. Das Unternehmen wurde 1984 gegründet und spezialisiert sich auf die Entwicklung und Herstellung von Klinikpharmazeutika. Mit Sitz in Mettmann, Nordrhein-Westfalen, beliefert die Niederlassung Kliniken und Apotheken mit gebrauchsfertigen Injektionslösungen und Infusionszubereitungen.

Spezialisierung auf Ready-to-use Klinikpharmazeutika

Das Produktportfolio umfasst Notfallmedikamente, Anästhesiemittel und kardiovaskuläre Präparate in vorgefüllten Spritzen und Ampullen. Diese Zubereitungen reduzieren Fehler bei der Vorbereitung und beschleunigen die klinische Versorgung. Die Produkte unterliegen strengen regulatorischen Vorgaben und Qualitätsstandards der pharmazeutischen Industrie sowie den Anforderungen des Gesundheitswesens.

Regulatorische Einordnung und Qualitätsstandards

Die Produkte von Aguettant Deutschland müssen die Richtlinien der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und das deutsche Arzneimittelgesetz (AMG) erfüllen. Dies sichert Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität der Präparate. Das Unternehmen unterliegt regelmäßigen Audits und arbeitet mit den Gesundheitsbehörden zusammen. Alle Produkte sind lückenlos rückverfolgbar und geprüft.

Regionale Bedeutung und Marktposition

Aguettant Deutschland beliefert Kliniken und Apotheken in Nordrhein-Westfalen und dem deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen arbeitet mit Gesundheitsdienstleistern und Kliniken zusammen und bietet Lösungen an, die auf regionale Anforderungen abgestimmt sind.

Besonderheiten der Aguettant Deutschland GmbH

Aguettant investiert in Forschung und Entwicklung zur Erweiterung des Produktportfolios. Das Unternehmen bietet Schulungen und Unterstützung für medizinisches Personal zur sicheren Anwendung der Produkte an. Dies stärkt die Patientenversorgung und das Vertrauen der Kliniken.

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Häufige Fragen zu Aguettant Deutschland GmbH

Was macht Aguettant Deutschland GmbH?

Aguettant Deutschland GmbH stellt Produkte für die Krankenhausversorgung her. Sie finden Einsatz in der Intensiv- und Notfallmedizin, in der Gynäkologie, in Anästhesie, Neurologie und Chirurgie. Produkte für den deutschen Markt sind verschiedene Infusionslösungen und Fertigspritzen für verschiedene Anwendungen.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 03.07.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen