Fidia Pharma GmbH

Pharmaunternehmen · Mettmann

Fidia Pharma GmbH ist ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Mettmann, Nordrhein-Westfalen. Das Unternehmen ist im deutschen Pharmamarkt tätig und unterliegt der Regulierung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Fidia Pharma GmbH Adresse & Kontakt

Adresse

Opladener Str. 149
40789 Mettmann

Unternehmensprofil

1946

Gegründet

1.500+ (global)

Mitarbeiter

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Fidia Pharma GmbH im Überblick

Fidia Pharma GmbH ist die deutsche Tochtergesellschaft der italienischen Fidia Farmaceutici S.p.A., einem der weltweit führenden Unternehmen für Hyaluronsäure-Forschung und -Therapie. Die deutsche Niederlassung hat ihren Sitz in Mettmann. Fidia Pharma legt besonderen Wert auf die Forschung und Entwicklung innovativer therapeutischer Lösungen, um die Lebensqualität von Patienten zu steigern. Das Unternehmen profitiert von den jahrzehntelangen Erfahrungen seiner Muttergesellschaft in der Hyaluronsäure-Technologie sowie von einem internationalen Netzwerk, das den Austausch von Erkenntnissen und Ressourcen fördert.

Hyaluronsäure-Therapie und Orthopädie

Fidia Pharma ist in Deutschland vor allem bekannt für intraartikuläre Hyaluronsäure-Präparate zur Behandlung von Gelenkerkrankungen, insbesondere Kniegelenksarthrose. Zu den Produkten zählen Hyalgan und Viscoseal, die direkt in das Gelenk injiziert werden und die Gelenkschmiere ergänzen. Diese Produkte sind darauf ausgelegt, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit der Gelenke zu verbessern, was für eine Vielzahl von Patienten von entscheidender Bedeutung ist.

Über die Gelenktherapien hinaus bietet Fidia auch eine Reihe von dermatologischen Produkten auf Hyaluronsäurebasis an, die zur Behandlung von Hautalterung und zur Verbesserung der Hautfeuchtigkeit entwickelt wurden. Das Portfolio wird durch Augentropfen ergänzt, die speziell gegen trockene Augen gerichtet sind und die Augenfeuchtigkeit wiederherstellen. All diese Produkte unterliegen strengen regulatorischen Vorgaben, die sowohl in Deutschland als auch auf europäischer Ebene gelten, was die hohe Qualität und Sicherheit der Präparate sicherstellt.

Regulatorische Einordnung und Qualitätssicherung

Die Produkte von Fidia Pharma unterliegen den Richtlinien der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und werden gemäß den strengen Anforderungen der Guten Herstellungspraxis (GMP) hergestellt. Diese regulatorischen Rahmenbedingungen garantieren, dass alle Arzneimittel und therapeutischen Produkte effizient, sicher und wirksam sind. Fidia Pharma verfolgt ein ständiges Monitoring seiner Produkte, um die Einhaltung dieser Standards auch während der Markteinführung und darüber hinaus zu gewährleisten. Dies fördert nicht nur das Vertrauen der Ärzte und Patienten in die angebotenen Therapien, sondern stärkt auch die Position von Fidia im deutschen Pharmamarkt.

Standort Mettmann

Mettmann dient als Vertriebszentrale für den deutschen Rheumatologen- und Orthopäden-Markt. Die Nähe zum Ruhrgebiet und Rheinland ermöglicht Fidia Pharma die Betreuung einer großen Dichte an orthopädischen Praxen und Kliniken. Durch diese geografische Lage hat das Unternehmen einen schnellen Zugang zu zentralen Infrastrukturen, was die Distribution und die medizinische Versorgungsqualität in der Region verbessert.

Darüber hinaus ist Mettmann ein strategischer Standort für den Austausch mit Klinikern und Fachärzten, die an der Anwendung und den Ergebnissen der Fidia Produkte interessiert sind. Regelmäßige Schulungen und Fortbildungsveranstaltungen werden in der Region organisiert, um das Wissen über die neuesten Entwicklungen in der Hyaluronsäure-Therapie zu verbreiten und den Austausch zwischen Fachleuten zu fördern.

Regionale Bedeutung und Engagement

Fidia Pharma GmbH ist nicht nur auf nationaler Ebene ein wichtiger Akteur, sondern spielt auch eine bedeutende Rolle in der regionalen Wirtschaft. Das Unternehmen beschäftigt zahlreiche Mitarbeiter und trägt zur Ausbildung von Nachwuchskräften bei, indem es Praktikumsplätze sowie Ausbildungsstellen in verschiedenen Fachrichtungen anbietet. Zudem engagiert sich Fidia aktiv in der Unterstützung lokaler gesundheitspolitischer Initiativen und Kooperationen mit regionalen Forschungseinrichtungen, um innovative Projekte im Gesundheitsbereich zu fördern.

Das Unternehmen zielt darauf ab, Brücken zwischen Forschung, Entwicklung und der praktischen Anwendung seiner Produkte zu bauen und so einen nachhaltigen Einfluss auf die Gesundheit der Menschen in der Region zu nehmen.

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Häufige Fragen zu Fidia Pharma GmbH

Was macht Fidia Pharma GmbH?

Fidia Pharma GmbH entwickelt, stellt her und vermarktet Präparate mit Hyaluronsäure für medizinische Zwecke. Die Präparate kommen in der Arthrosetherapie, bei der Wundheilung, in der Augenheilkunde und der Dermatologie zum Einsatz. Außerdem hat Fidia Pharma ein System zur Herstellung von plättchenreichem Plasma entwickelt.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.

Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.

Pharmaunternehmen gezielt finden

Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.

Arzneimittelklassen und Produktsegmente

Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?

Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.

Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.

Zuletzt aktualisiert: 17.04.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen