Berlin-Chemie AG Adresse & Kontakt
Unternehmensprofil
1890
Gegründet
4.000+ (global)
Mitarbeiter
Berlin-Chemie AG im Überblick
Die Berlin-Chemie AG, mit Hauptsitz in Berlin, ist ein herausragendes deutsches Pharmaunternehmen und gehört zur internationalen Menarini-Gruppe, die zu den größten Pharmaunternehmen Europas zählt. Mit mehr als 120 Jahren Erfahrung in der Arzneimittelentwicklung hat sich Berlin-Chemie auf die Herstellung und den Vertrieb von Arzneimitteln spezialisiert, die sowohl verschreibungspflichtig als auch rezeptfrei erhältlich sind. Die Produkte des Unternehmens sind nicht nur in Deutschland, sondern auch in einer Vielzahl von Ländern in Osteuropa, wie Polen, Ungarn und Tschechien, weit verbreitet und etabliert.
Leistungen und Produkte
Berlin-Chemie deckt ein breites Spektrum an therapeutischen Bereichen ab. Die wichtigsten Produktkategorien sind:
- Kardiologie: Medikamente zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die einen enormen Einfluss auf die öffentliche Gesundheit haben.
- Diabetologie: Insulinpräparate und orale Antidiabetika zur Behandlung von Typ-1- und Typ-2-Diabetes.
- Atemwegserkrankungen: Eine Vielzahl von Inhalationspräparaten zur Behandlung von Asthma und COPD.
- Onkologie: Innovative Therapien für Krebserkrankungen, darunter zielgerichtete Therapien und Chemotherapien.
Ein zusätzlicher Bereich sind die OTC-Produkte (Over-the-Counter), darunter die weit verbreiteten Mivolis-Vitaminpräparate, die wichtige Nährstoffe für die Bevölkerung bereitstellen. Die Generikaprodukte des Unternehmens sind eine kostengünstige Alternative für Patienten mit chronischen Krankheiten und tragen zur Verbesserung der Medikamentenversorgung in Deutschland bei.
Regulatorische Einordnung
Die Berlin-Chemie AG ist als pharmazeutisches Unternehmen gemäß den strengen Richtlinien der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zertifiziert. Diese Regulierungen garantieren, dass die Produkte höchsten Qualitätsstandards entsprechen und die Sicherheit und Wirksamkeit zum Wohl der Patienten gewährleistet sind.
Darüber hinaus ist das Unternehmen aktiv an klinischen Studien beteiligt, um neue Therapien zu entwickeln und vorhandene Produkte zu optimieren. Durch diese kontinuierliche Forschung und Entwicklung trägt die Berlin-Chemie AG aktiv zur medizinischen Innovation bei und setzt neue Standards in der Branche.
Standort Berlin
Berlin fungiert nicht nur als historischer Stammsitz der Berlin-Chemie AG, sondern ist auch das Herzstück ihrer Aktivitäten. Die Stadt hat sich als bedeutender Standort für Life Sciences und biomedizinische Forschung einen Namen gemacht, was durch die enge Zusammenarbeit mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen in der Region gefördert wird. Berlin-Chemie hat eigene Produktions- und Forschungseinrichtungen in Berlin, wo talentierte Wissenschaftler an innovativen Lösungen für gesundheitliche Herausforderungen arbeiten.
Das Unternehmen ist einer der größten Arbeitgeber in Berlin und bietet zahlreiche Arbeitsplätze in Forschung, Entwicklung, Produktion und Verwaltung. Damit leistet es nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Wirtschaft der Stadt, sondern sorgt auch für eine stetige Verfügbarkeit von hochqualifizierten Fachkräften in der pharmazeutischen Industrie.
Besonderheiten und gesellschaftliche Verantwortung
Die Berlin-Chemie AG legt großen Wert auf soziale Verantwortung und nachhaltige Unternehmenspraxis. Sie engagiert sich in mehreren Initiativen zur Förderung der Gesundheitsversorgung und Aufklärung der Bevölkerung über gesundheitliche Themen. Das Unternehmen unterstützt lokale Projekte und Bildungsinitiativen, um das Bewusstsein für Prävention und gesundheitsfördernde Maßnahmen zu stärken.
Ein weiterer Aspekt der Unternehmensphilosophie ist die Förderung von Innovation und Forschung. Berlin-Chemie investiert kontinuierlich in neue Technologien und moderne Herstellungsverfahren, um sicherzustellen, dass sowohl die Qualität der Produkte als auch die Effizienz der Produktionsprozesse auf dem neuesten Stand sind.
Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Berlin | Pharmagrosshandel
```Häufige Fragen zu Berlin-Chemie AG
Was macht Berlin-Chemie AG?
Berlin-Chemie AG entwickelt und vertreibt Arzneimittel in den Bereichen Atemwegserkrankungen, Diabetes, Herzkreislauf, Hauterkrankungen und Consumer Healthcare. Das Unternehmen ist seit 1992 Teil der Menarini-Gruppe.
Ist Berlin-Chemie ein eigenständiges Unternehmen?
Berlin-Chemie AG ist seit 1992 eine Tochtergesellschaft der italienischen Menarini-Gruppe und fungiert als regionale Zentrale für mehr als 30 Länder in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.
Wie lange existiert Berlin-Chemie AG schon?
Berlin-Chemie AG hat eine über 130-jährige Geschichte als deutsches Pharmaunternehmen. Der Hauptsitz befindet sich in Berlin-Adlershof.
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Über Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel. Wer in Deutschland tätig sein will, braucht eine Zulassung beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Über 1.000 pharmazeutische Betriebe mit rund 130.000 Beschäftigten arbeiten hierzulande (vfa 2023). 2023 lag der Produktionswert der deutschen Pharmaindustrie bei mehr als 55 Milliarden Euro, jedes Jahr fließen rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Zu den größten deutschen Häusern zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim, Stada und Grünenthal; die regionalen Cluster sitzen in Bayern, Hessen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Im Verzeichnis finden Sie Hersteller von Rx-Präparaten, Generika, OTC-Produkten und Biosimilars, vom Weltkonzern bis zum spezialisierten Mittelständler. Jeder Eintrag mit Kontaktdaten, Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG und Ansprechpartnern für Einkauf und Kooperation.
Der Pharmastandort Deutschland
Deutschland zählt zu den bedeutendsten Pharmamärkten der Welt. Mit einem Produktionswert von über 55 Milliarden Euro jährlich und mehr als 130.000 Beschäftigten gehört die Pharmabranche zu den wichtigsten Industriezweigen des Landes. Zu den größten deutschen Pharmaunternehmen zählen Bayer, Merck, Boehringer Ingelheim und Stada. Regionale Schwerpunkte liegen in Bayern (München, Marburg), Hessen (Frankfurt, Darmstadt), Nordrhein-Westfalen (Leverkusen, Düsseldorf) und Baden-Württemberg (Mannheim, Heidelberg). Die Branche investiert jährlich rund 7 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung. Deutschland ist zugleich einer der größten Exporteure von Arzneimitteln in Europa und hält eine führende Position in der Entwicklung von Biologika, Generika und personalisierten Therapien.
Zulassung und regulatorischer Rahmen für Pharmaunternehmen
Pharmaunternehmen in Deutschland unterliegen einem der strengsten Regulierungsrahmen weltweit. Für die Herstellung von Arzneimitteln ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG (Arzneimittelgesetz) erforderlich, die von der zuständigen Landesbehörde erteilt wird. Die Zulassung von Arzneimitteln erfolgt entweder national über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und Biologika oder zentral über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA). Alle Pharmaunternehmen müssen nach Good Manufacturing Practice (GMP) produzieren und unterliegen regelmäßigen Inspektionen. Über das Arzneimittelinformationssystem des BfArM sind alle zugelassenen Präparate öffentlich einsehbar.
Pharmaunternehmen gezielt finden
Im Verzeichnis stehen Pharmaunternehmen mit Herstellungserlaubnis, Vertriebssitz oder Forschungsstandort in Deutschland. Apotheken, Krankenhauseinkauf und Forschungseinrichtungen filtern nach Bundesland und Stadt; jeder Eintrag zeigt Adresse, Telefon, Website, E-Mail und Ansprechpartner. Wer einen Hersteller einer bestimmten Arzneimittelklasse oder Region sucht, ist hier in wenigen Klicks am Ziel.
Arzneimittelklassen und Produktsegmente
Die deutschen Pharmaunternehmen decken alle wesentlichen Arzneimittelklassen ab. Verschreibungspflichtige Rx-Präparate machen den größten Umsatzanteil aus; Generikahersteller wie Stada, ratiopharm (Teva) und Hexal produzieren wirkstoffgleiche Alternativen nach Patentablauf und senken die Kosten für das Gesundheitssystem erheblich. Biologika und Biosimilars gewinnen rasant an Bedeutung: Monoklonale Antikörper, Insulinanaloga und gentechnisch hergestellte Wachstumsfaktoren erfordern spezialisierte Biotech-Produktionsanlagen. OTC-Produkte (Over-the-Counter), also freiverkäufliche Arzneimittel, sind ein milliardenschwerer Markt, der von Unternehmen wie Bayer Consumer Health, Stada und Klosterfrau bedient wird. Homöopathika, pflanzliche Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel bilden weitere regulierte Segmente. Die Digitalisierung prägt die Branche zunehmend: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) sind seit 2020 erstattungsfähig, und KI-gestützte Arzneimittelentwicklung verkürzt die Entwicklungszeiten erheblich.
Was macht ein Pharmaunternehmen?
Pharmaunternehmen entwickeln, produzieren und vertreiben Arzneimittel. Sie tragen die gesamte Wertschöpfungskette von der Forschung über klinische Studien bis zu Markteinführung und Vertrieb. In Deutschland steht die Aufsicht beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).
Wie sind Pharmaunternehmen in Deutschland reguliert?
Wer in Deutschland Arzneimittel herstellt, braucht eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG. Jedes vermarktete Arzneimittel benötigt eine Zulassung beim BfArM oder bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Regelmäßige GMP-Inspektionen sichern die Qualität.
Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?
Viele Pharmaunternehmen führen Kontakte und Ansprechpartner direkt auf ihrer Website. Branchenverbände wie der vfa oder BPI veröffentlichen Mitgliederverzeichnisse. Auf Sanoliste sind alle Pharmaunternehmen in Deutschland nach Bundesland sortiert, mit Adresse, Telefon und Website.
Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?
Das Originalpräparat (Markenarzneimittel) ist das erstmals zugelassene Arzneimittel eines Wirkstoffs. Solange der Patentschutz läuft, hat der Hersteller exklusive Vermarktungsrechte. Nach Patentablauf dürfen andere Hersteller wirkstoffgleiche Generika anbieten, in der Regel deutlich günstiger. Das Biosimilar ist das biotechnologische Pendant zum Generikum: ein ähnliches biologisches Arzneimittel, das nach Patentablauf eines Biotech-Originals zugelassen wird. Sicherheit und Wirksamkeit muss das Biosimilar in eigenen klinischen Studien belegen.
Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?
GMP-Inspektionen führen die Arzneimittelüberwachungsbehörden der Bundesländer und die EMA durch. Geprüft werden Produktionsanlagen, Qualitätsdokumentation, Reinraumklassen, Validierungsberichte und Mitarbeiterschulungen. Mängel werden in Deficiency Letters festgehalten. Critical Findings können bis zur Sperrung der Herstellungserlaubnis führen. Die ausgestellten GMP-Zertifikate sind in der EudraGMDP-Datenbank der EMA öffentlich einsehbar.
Welche Bundesländer sind die wichtigsten Pharmastandorte?
Bayern liegt vorn, mit Roche (Penzberg), MSD (Haar) und BioNTech (Marburg). Hessen kommt mit Sanofi (Frankfurt), Merck KGaA (Darmstadt) und einer dichten Biotech-Szene im Rhein-Main-Gebiet. Baden-Württemberg ist Heimat von Boehringer Ingelheim (Ingelheim/Biberach) und Roche Diagnostics (Mannheim). Nordrhein-Westfalen punktet mit Bayer (Leverkusen), Grünenthal (Aachen) und einem starken Zulieferernetz.