Berlin-Chemie AG

Pharmaunternehmen · Berlin

Berlin-Chemie AG ist ein forschendes Pharmaunternehmen mit Sitz in Berlin, das zur Menarini-Gruppe gehört. Das Unternehmen bietet Generika und Markenmedikamente für Herz-Kreislauf, Diabetes, Atemwegs- und neurologische Erkrankungen.

Berlin-Chemie AG Adresse & Kontakt

Adresse

Glienicker Weg 125
12489 Berlin

Unternehmensprofil

1890

Gegründet

4.000+ (global)

Mitarbeiter

Spezialisierungen

Atemwegserkrankungen, Diabetes, Herz-Kreislauf, Hauterkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen, Consumer Healthcare

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Berlin-Chemie AG

Die Berlin-Chemie AG mit Sitz in Berlin ist ein Pharmaunternehmen und Teil der internationalen Menarini-Gruppe. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt Arzneimittel seit über 120 Jahren – sowohl verschreibungspflichtige als auch rezeptfreie Medikamente. Die Produkte sind in Deutschland und in mehreren osteuropäischen Ländern wie Polen, Ungarn und Tschechien verbreitet.

Leistungen und Produkte

Berlin-Chemie deckt mehrere therapeutische Bereiche ab:

  • Kardiologie: Medikamente zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Diabetologie: Insulinpräparate und orale Antidiabetika zur Behandlung von Typ-1- und Typ-2-Diabetes.
  • Atemwegserkrankungen: Inhalationspräparate zur Behandlung von Asthma und COPD.
  • Onkologie: Therapien für Krebserkrankungen, darunter zielgerichtete Therapien und Chemotherapien.

Zum Sortiment gehören auch OTC-Produkte (Over-the-Counter), etwa die Mivolis-Vitaminpräparate. Die Generikaprodukte des Unternehmens bieten kostengünstige Alternativen und tragen zur Arzneimittelversorgung bei.

Regulatorische Einordnung

Berlin-Chemie ist als pharmazeutisches Unternehmen nach den Richtlinien der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zertifiziert. Diese Anforderungen stellen sicher, dass Produkte Qualitätsstandards entsprechen und Sicherheit sowie Wirksamkeit gewährleistet sind.

Das Unternehmen führt klinische Studien durch, um neue Therapien zu entwickeln und bestehende Produkte zu verbessern. Diese Forschungs- und Entwicklungstätigkeit trägt zur medizinischen Innovation bei.

Standort Berlin

Berlin ist der Sitz von Berlin-Chemie und Zentrum ihrer Aktivitäten. Die Stadt ist ein bedeutender Standort für Life Sciences und biomedizinische Forschung. Das Unternehmen arbeitet mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen in der Region zusammen und betreibt eigene Produktions- und Forschungseinrichtungen.

Berlin-Chemie ist einer der größten Arbeitgeber in Berlin mit Beschäftigten in Forschung, Entwicklung, Produktion und Verwaltung. Das Unternehmen trägt zur Wirtschaft der Stadt bei und sichert Fachkräfte in der pharmazeutischen Industrie.

Besonderheiten und gesellschaftliche Verantwortung

Berlin-Chemie engagiert sich in Initiativen zur Gesundheitsversorgung und Gesundheitsaufklärung. Das Unternehmen unterstützt lokale Projekte und Bildungsinitiativen zu Prävention und Gesundheitsförderung.

Ein weiterer Aspekt ist die kontinuierliche Investition in neue Technologien und Herstellungsverfahren, um Produktqualität und Produktionseffizienz zu verbessern.

Weitere Pharmaunternehmen: Pharmaunternehmen Übersicht | Pharmaunternehmen Berlin | Pharmagrosshandel

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Häufige Fragen zu Berlin-Chemie AG

Was macht Berlin-Chemie AG?

Berlin-Chemie AG entwickelt und vertreibt Arzneimittel in den Bereichen Atemwegserkrankungen, Diabetes, Herzkreislauf, Hauterkrankungen und Consumer Healthcare. Das Unternehmen ist seit 1992 Teil der Menarini-Gruppe.

Ist Berlin-Chemie ein eigenständiges Unternehmen?

Berlin-Chemie AG ist seit 1992 eine Tochtergesellschaft der italienischen Menarini-Gruppe und fungiert als regionale Zentrale für mehr als 30 Länder in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.

Wie lange existiert Berlin-Chemie AG schon?

Berlin-Chemie AG hat eine über 130-jährige Geschichte als deutsches Pharmaunternehmen. Der Hauptsitz befindet sich in Berlin-Adlershof.

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Über Pharmaunternehmen

Pharmaunternehmen erforschen, entwickeln, produzieren oder vertreiben Arzneimittel, von rezeptpflichtigen Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten und Impfstoffen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier. Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 Beschäftigten und reinvestiert rund 16 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Industrie des Landes (vfa, IW Köln, Destatis 2023/2024). Eine Zulassung erteilt das BfArM, für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel das Paul-Ehrlich-Institut, EU-weit die EMA. Im Verzeichnis finden Sie forschende Hersteller, Generika- und Biosimilarproduzenten, OTC-Anbieter und Auftragshersteller mit Standort, Schwerpunkt und Kontaktdaten für Einkauf, Klinik, Apotheke und Kooperation.

Der Pharmastandort Deutschland

Arten von Pharmaunternehmen und Produktsegmente

Regionale Cluster und Pharmastandorte

Führende Pharmaunternehmen in Deutschland

Zulassung und regulatorischer Rahmen

Preisbildung: AMNOG und Nutzenbewertung

Innovationsfelder: Biopharmazeutika, mRNA und Gentherapie

Herausforderungen der Branche

Pharmaunternehmen gezielt finden

Was macht ein Pharmaunternehmen?

Ein Pharmaunternehmen erforscht, entwickelt, produziert oder vertreibt Arzneimittel. Das Spektrum reicht von patentgeschützten Innovationen über Generika und Biosimilars bis zu rezeptfreien OTC-Produkten, Impfstoffen und Auftragsfertigung für Dritte.

Wie groß ist die deutsche Pharmaindustrie?

Die Arzneimittelherstellung erzielte 2023 rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit etwa 133.000 direkt Beschäftigten. Die Forschungsausgaben lagen bei rund 9,4 Milliarden Euro, das entspricht etwa 16 Prozent des Umsatzes und macht die Pharmaindustrie zur forschungsintensivsten Branche Deutschlands (vfa, IW Köln, Destatis).

Wie viele Pharmaunternehmen gibt es in Deutschland?

In der Arzneimittelherstellung sind rund 670 Unternehmen tätig (Destatis Strukturstatistik 2023), davon etwa 84 Prozent kleine und mittlere Unternehmen. Deutschland ist der größte Pharmamarkt Europas und weltweit die Nummer vier.

Wer lässt Arzneimittel in Deutschland zu?

Die Zulassung erteilt das BfArM für die meisten chemisch definierten Arzneimittel und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. EU-weite Zulassungen laufen über die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) im zentralisierten Verfahren.

Was unterscheidet Originalpräparat, Generikum und Biosimilar?

Ein Originalpräparat ist das zuerst entwickelte, patentgeschützte Arzneimittel. Ein Generikum ist nach Patentablauf der wirkstoffgleiche, chemisch hergestellte Nachfolger. Ein Biosimilar ist das Nachfolgeprodukt eines biologischen, also biotechnologisch hergestellten Arzneimittels und dem Original hochähnlich, aber nicht identisch.

Was ist eine Herstellungserlaubnis nach § 13 AMG?

Wer Arzneimittel gewerblich herstellt, braucht nach § 13 Arzneimittelgesetz eine Herstellungserlaubnis. Sie wird von den zuständigen Landesbehörden erteilt, die die Betriebe auch nach den Regeln der Guten Herstellungspraxis (GMP) inspizieren. Für den Großhandel gilt eine Erlaubnis nach § 52a AMG.

Was bedeutet AMNOG und frühe Nutzenbewertung?

Mit dem AMNOG-Verfahren wird seit 2011 für neue patentgeschützte Arzneimittel der Zusatznutzen bewertet. Der G-BA prüft mit Unterstützung des IQWiG, danach verhandeln Hersteller und GKV-Spitzenverband einen Erstattungsbetrag. Das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz hat diesen Prozess seit 2023 verschärft.

Was unterscheidet verschreibungspflichtige, apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel?

Verschreibungspflichtige Arzneimittel (Rx) gibt es nur auf ärztliches Rezept. Apothekenpflichtige Mittel sind rezeptfrei, aber nur in Apotheken erhältlich. Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb von Apotheken verkauft werden. Betäubungsmittel unterliegen zusätzlich dem Betäubungsmittelgesetz.

Welche Regionen sind die wichtigsten Pharmastandorte?

Wichtige Cluster sind Rhein-Main mit dem Industriepark Höchst, die Region Rhein-Neckar um Heidelberg und Mannheim, der Biotech-Standort München-Martinsried, Berlin, das Rheinland um Leverkusen sowie Biberach, Ingelheim, Mainz und Marburg.

Wie läuft eine GMP-Inspektion bei einem Pharmaunternehmen ab?

Bei einer GMP-Inspektion prüfen die zuständigen Landesbehörden, ob ein Hersteller die Gute Herstellungspraxis einhält, von Räumen und Anlagen über Dokumentation und Qualitätskontrolle bis zur Personalqualifikation. Bei Erfolg wird ein GMP-Zertifikat ausgestellt, das in der EU-Datenbank EudraGMDP hinterlegt ist.

Wo finde ich Kontaktdaten von Pharmaunternehmen in Deutschland?

Branchenverbände wie vfa, BPI, Pharma Deutschland und Pro Generika führen Mitgliederlisten. Auf Sanoliste sind deutsche Pharmaunternehmen nach Bundesland und Stadt verzeichnet, inklusive Adresse, Telefon und Website.

Relevante Fachbegriffe & Vorschriften

Begriffe und Regelwerke aus dem Umfeld von Pharmaunternehmen – verständlich erklärt im Sanoliste-Glossar.

Zuletzt aktualisiert: 03.07.2026 · Kategorie: Pharmaunternehmen